kress "Hall of Future": Can Öz spricht nicht gerne über sich selbst

 

Beim European Newspaper Congress (13. bis 15. Mai, Wien) werden auch Mitglieder der kress "Hall of Future" vor Ort sein. Zu den Ausgezeichneten gehört Can Öz, Verleger vom Sportmagazin "Socrates". Im kress.de-Interview verrät Can Öz, dass er über sich selbst eigentlich nicht so gerne spricht.

Welche Erwartungen standen am Auftakt Ihrer beruflichen Laufbahn?

Can Öz: Meinen Verlag Can Yayınları zu einem der inspirierendsten und einflussreichsten Kulturinstitutionen der Türkei zu machen.

Was bewegt und motiviert Sie heute in Ihrem Beruf?

Can Öz: Bei all den Mängeln und Unzulänglichkeiten in allen Bereichen in der Türkei, ein gutes Leitbild zu schaffen.

Worauf sollten junge Leute heute achten, die "irgendetwas mit Medien" machen möchten?

Can Öz: Dass sie auch in Zeiten, in der sie keine persönlichen Erfolge feiern, ihren Job immer mit großer Sorgfalt und der Intention, es so gut wie möglich zu machen, nachgehen.

Im Berufsleben gibt es immer wieder Menschen, die einen fördern und unterstützen? Wer hat Ihnen besonders geholfen? Wem sind Sie dankbar?

Can Öz: Kenan Kocatürk, Präsident der türkischen Verleger-Vereinigung und Demir Fansa im institutionellen Umstrukturierungsprozess. Sie erweiterten meinen Horizont.

Ein Meilenstein meines bisherigen Lebens…

… war der Tag, an dem ich die klassischen und auswendig gelernten Cover-Design meines Verlags von A-Z komplett veränderte.

Man sagt mir nach,…

…. dass ich nicht gerne über mich rede.

In meiner Freizeit…

… Artikel lesen, Social Media verfolgen, Bücher lesen, Sport schauen und in der verbleibenden Zeit auf alle Fälle auch Sport treiben.

Welches große Projekt steht als nächstes für Sie an?

Can Öz: Das größte Projekt wird für mich sein, die bestehenden Projekte zu vertiefen und zu institutionalisieren sein.

Wo stehen Sie in fünf Jahren?

Can Öz: Ich hoffe noch in der Türkei.

kress.de-Tipp: In seine "Hall of Future" hat kress im vergangenen Jahr 25 prägende Medienmacher von morgen aufgenommen, darunter Can Öz, Verleger vom Magazin "Socrates". Die Ausgezeichneten werden offiziell beim "European Newspaper Congress" in die "Hall of Future" aufgenommen. Beim European Newspaper Congress 2018 vom 13. bis 15. Mai in Wien tauschen 500 Chefredakteure und Medienmanager ihre besten Konzepte aus, berichten über erfolgreiche Cases und diskutieren über Werte und Verantwortung. Das komplette Programm und die Anmeldung finden Sie hier. Der European Newspaper Congress wird vom Medienfachverlag Johann Oberauer, der Stadt Wien und Norbert Küpper, Zeitungsdesigner in Deutschland, veranstaltet.

Zur Person: Can Öz, Jahrgang 1980, verheiratet. Er ist seit 2006 Verleger von Can Yayınları und Geschäftsführer vom Socrates Magazin. An der Universität in Boston hat er seinen Soziologie-Abschluss gemacht. Can Öz lebt mit seiner Familie in Istanbul.

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