Die populärsten "Köpfe": Giovanni di Lorenzo, Özlem Evans, Klaus Brinkbäumer, Mario Lauer, Dietrich von Klaeden, Horst von Buttlar und Andreas Lukesch

 

In der vergangenen Woche konnten wir wieder zahlreiche Profile aus der kress-Personendatenbank "Köpfe" mit Meldungen auf kress.de verknüpfen. Die Seiten von Giovanni di Lorenzo, Özlem Evans, Klaus Brinkbäumer, Mario Lauer, Dietrich von Klaeden, Horst von Buttlar und Andreas Lukesch waren besonders bei den Lesern gefragt. Alle populären Köpfe in der Übersicht und in der Bildergalerie.

Fünf weitere Jahre: Giovanni di Lorenzo wird der "Zeit" bis 2023 erhalten bleiben. Der Arbeitsvertrag des Chefredakteurs hat sich nach "kress"-Informationen automatisch um fünf weitere Jahre verlängert. Seit August 2004 führt di Lorenzo nun bereits die Hamburger Wochenzeitung, niemand außer Theo Sommer führte die "Zeit" länger.

Özlem Evans wird Chefreporterin: Bereits Anfang Mai wurde Evans zur Chefreporterin der "Bild" befördert. Die 37-Jährige war zuvor als leitende Redakteurin im Unternehmen tätig und leitete zuletzt das "Bild"-Büro in Los Angeles. Insgesamt arbeitet sie seit 16 Jahren im für das Axel-Springer-Blatt.

Neues Paid-Content-Zeitalter beim "Spiegel": Chefredakteur Klaus Brinkbäumer geht mit "Spiegel+" an den Start. "Ein Modell für alle, so einfach wie möglich", erklärt er. Für 19,99 Euro im Monat gibt es die Rundum-Digital-Flatrate des Nachrichtenmagazins. "Das neue Vertriebsmodell ist außerdem ein wichtiges Element unserer Strategie, die Digitalinhalte der Spiegel-Gruppe künftig besser zu monetarisieren", wird Stefan Plöchinger, Leiter Produktentwicklung, zitiert.

Newsletter büßen nach DSGVO Empfänger ein: Mario Lauer, Gesamtvertriebsleiter der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte "kress" gegenüber, dass die Zahlen der Empfänger zurückgingen. Durch die neue Gesetzgebung sehen sich viele Medienunternehmen dazu gezwungen, ihre Empfänger erneut nach einer Erlaubnis zu fragen, bevor sie ihnen Newsletter schicken dürfen. Ein Großteil dieser E-Mails werde unbeantwortet gelöscht, wie auch Christian Schmidt, Geschäftsführer des E-Mail-Marketing-Anbieters "CleverReach" bestätigt.

 "Verlegerrecht muss auch in den USA an Relevanz gewinnen": Dietrich von Klaeden erklärt im "kress.de"-Interview, woran es der US-Medienlandschaft fehlt, warum an Facebook und Amazon nicht alles schlecht ist und setzt sich für eine als Einheit auftretende Inhalte-Industrie ein. Der Chef-Lobbyist von Axel Springer erklärt auch, warum das Unternehmen der US-amerikanischen News Media Alliance beigetreten ist. Außerdem müsse man alles daran setzen, Plattformen wie Google, Amazon, Facebook und Apple auf dem Verhandlungsweg davon zu überzeugen, dass es auch für sie von Vorteil ist, wenn journalistische Inhalte auf ihren Diensten monetarisiert werden können, damit die Qualität der Herstellung gesichert werden könne.

"Die Höhle der Löwen": Passend zum Start der neuen Staffel der VOX-Serie bringt Gruner + Jahr ein Gründermagazin unter der Leitung von "Capital"-Chefredakteur Horst von Buttlar auf den Markt. "'Die Höhle der Löwen' hat es geschafft, das Thema Unternehmensgründung und Unternehmertum für das breite Publikum zugänglich zu machen", sagt Horst von Buttlar, der seit 2013 als Chefredakteur von "Capital" tätig ist.

Andreas Lukesch wird neuer Chefredakteur: Der 53-Jährige wird im vierten Quartal 2018, eventuell sogar erst zu Beginn 2019 den vakanten Chefredakteursposten bei der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA) übernehmen. Seit dem abrupten Abgang von Horst Seidenfaden Ende letzten Jahres führt der stellvertretende Chefredakteur Jan Schlüter die Redaktion kommissarisch und wird das auch weiterhin bis zur Übernahme durch Lukesch tun.

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