Privatradio-Pionier Hans-Dieter Hillmoth übergibt FFH-Chefsessel an Marco Maier

 

Übergang geregelt: Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer und Gründungs-Programmdirektor des erfolgreichen Radio-Unternehmens Radio/Tele FFH, kann auf eine lange Berufskarriere zurückblicken, die sich mit 65 Jahren nun ihrem Ausklang zuneigt. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres wird Hillmoth in Ruhestand gehen. Sein Nachfolger an der FFH-Spitze wird Marco Maier von Antenne Thüringen.

Der Diplom-Ingenieur Hillmoth hat dabei mitgewirkt, Radiogeschichte in der Aufbauzeit des Privatfunks zu schreiben. Er blickt allein bei FFH auf eine rund 30-jährige Karriere zurück. Als einen "Pionier des privaten Radios" bezeichnet ihn Hans Georg Schnücker, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Radio/Tele FFH.

Der Diplom-Ingenieur (Elektro-/Nachrichtentechnik) volontierte Ende der 70er Jahre bei den "Westfälischen Nachrichten", wurde dort zunächst Zeitungsredakteur, später bis 1986 Fernsehredakteur beim Hessischen Rundfunk. Nach dieser Zeit wirkte er unter anderem beim Erfolgskurs des Münchner Privatanbeiters Radio Charivari mit. 

1989 kam er als erster Mitarbeiter zur Neugründung FFH und baute dort die später so starken Sender Hit Radio FFH, Planet Radio und Harmony.fm auf. Seit 1991 war Hans-Dieter Hillmoth Geschäftsführer von Radio/Tele FFH.

Sein designierter Nachfolger Marco Maier, bislang Geschäftsführer beim Privatradio-Marktführer Antenne Thüringen in Weimar, war bereits Redaktionsleiter und Chefredakteur der Gratiszeitungen "Blitz-Tip" (Egelsbach) und "Sunday" in Frankfurt. 2005 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung und Programmleiter beim Funkhaus Aschaffenburg. 2015 übernahm er die Geschäftsführung von Antenne Thüringen. 

Hillmoth und Marco Maier kennen sich auch aus dem Privat-Medien-Verband VAUNET (vormals: VPRT)=, wo beide Vorstände im Fachbereich Radio/Audio sind.

Hintergrund: Zu Radio/Tele FFH gehören neben dem hessischen Radio-Marktführer Hit Radio FFH, die Jungendwelle Planet Radio, Harmony.fm sowie 25 über das Netz verbreitete Web-Radios. Das Unternehmen hat 40 Gesellschafter, darunter viele hessische Tageszeitungen, Springer, Burda, Einzel-Investoren, aber auch den Hessischen Landessportbund.

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