Tobias Schiwek steigt zum Chief Digital Officer der UFA auf

 

Den Innovationsturbo zuschalten soll beim Produktionsriesen UFA in Potsdam Tobias Schiwek. Er wird zum Chief Digital Officer des Traditionshauses befördert, das dieser Tage sein 100-jähriges Bestehen feiert. Gleichzeitig bleibt er zusammen mit Nancy Julius Managing Director der umfirmierten Tochterfirma UFA X (vormals: UFA Lab).

Die Tochterfirma, die sich auf neue Erzählweisen, Branded Content, Social-Media-Strategien und Virtual-Reality-Projekte spezialisiert hat, soll unter dem neuen Namen UFA X neu positioniert werden. Steuern werden den Kurs Julius und Schiwek als Managing Directors. 

"Wir starten mit UFA X neu durch, weil wir deutlich erwachsen geworden sind", sagen die beiden. "Es geht nicht mehr nur um Storytelling - es geht um 'Storymaking' und um 'Audience Centricity'", umreißen sie branchenüblich forsch neudeutsch den künftigen Ansatz der Innovationstochter, die Standorte in Berlin und Köln unterhält.

Auch Nico Hofmann, CEO der UFA GmbH, blickt gern in die Zukunft. "Durch das Internet getrieben, wachsen reale und virtuelle Welt für immer mehr Menschen zusammen", sagt er über die künftigen Arbeiten bei UFA X.

Hintergrund: UFA X, bislang bekannt als UFA Lab, produziert unter anderem das Online-Original "Jäger & Sammler" für funk, das Jugendangebot von ARD und ZDF. Außerdem stehen die Kreativköpfe hinter Projekten wie "Bebe Young Care", dem größten YouTube-Kanal von Johnson & Johnson weltweit. Zuletzt machte das ehemalige Lab mit der VR-Produktion "Ein ganzes Leben" auf sich aufmerksam, dem angeblich ersten "begehbaren" Film Europas.

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