Wie der Kleinverlag Going Public Media von der Börse profitiert

 

"kress pro" analysiert in einem Case am Beispiel von Going Public Media, warum es auch für kleine und mittelgroße Verlage sinnvoll sein kann, sich als Aktiengesellschaft zu organisieren und an die Börse zu gehen. Sie können dann zum Beispiel leichter Mitarbeiter, Kunden und Partner als Mitinhaber an der Geschäftsentwicklung partizipieren lassen.

Die Rechtsform der Aktiengesellschaft und der Gang an die Börse kommen in der Medienbranche wie in der übrigen Wirtschaft auch eigentlich nur für große Unternehmen in Frage. Eigentlich: Der Kleinverlag Going Public Media macht mit Publikationen zu Unternehmensfinanzierung und Investment nur rund 3,5 Millionen Euro Umsatz pro Jahr, ist aber dennoch eine AG und an der Börse notiert.

Markus Rieger, Haupteigner und Vorstand von Going Public Media, hält die Aktiengesellschaft für eine "moderne Rechtsform, die nicht viel komplexer als eine GmbH ist". Zu den Vorteilen gehört vor allem die relativ komfortable Übertragung von Eigentumsanteilen. "Wer zum Beispiel die Mitarbeiter dauerhaft am Unternehmen und Unternehmenserfolg beteiligen möchte, dem bietet die Aktie eine wunderbare Grundlage", sagt Rieger. Und durch den Börsengang im Jahr 2006 habe der Verlag Know-how und Glaubwürdigkeit erarbeitet, von denen seine Magazine profitieren - sein Titel "Going Public" beschäftigt sich ja mit dem Thema Börsengang.

Es gibt drei Gründe, warum ein Börsengang für einen kleinen oder mittelgroßen Verlag wie Going Public Media vorteilhaft sein kann:
1. Der Zugang zu Kapital ist dadurch leichter möglich.
2. Das Börsenlisting führt zu höherer Bekanntheit und schafft eine größere Öffentlichkeit.
3. Die Möglichkeiten, Mitarbeiter, Kunden und Partner als Mitinhaber an der Geschäftsentwicklung partizipieren zu lassen, werden einfacher.

kress.de-Tipp: Wie Going Public Media wirtschaftlich dasteht, welche Kosten durch die Börsennotierung entstehen und welchen Unternehmen der Gang an die Börse zu emfehlen ist, hat "kress pro"-Autor Roland Karle in Ausgabe 5/2018 aufgeschrieben. 

Die "kress pro"-Ausgabe 5/2018 kann in unserem Shop als E-Paper oder gedruckt gekauft werden - und ist auch im iKiosk erhältlich. Per E-Mail kann sie unter vertrieb(at)oberauer.com bestellt werden. "kress pro" - das Magazin für Führungskräfte bei Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. "kress pro"-Chefredakteur ist Markus Wiegand, Herausgeber Johann Oberauer. Zum "kress pro"-Abo.

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