Kay Dammholz geht bei DAZN vom Spielfeld

 

Unlängst erst noch war Kay Dammholz bei den kressAwards als "Medienmanager des Jahres" nominiert, weil er den Sport-Streaming-Anbieter DAZN, künftiger Co-Rechteinhaber der Spiele der Champions League, zu einer ernstzunehmenden Größe auf dem deutschen Markt gemacht hat. Nun verlässt der Managing Director Rights & Distribution für die DACH-Region das Haus - "auf eigenen Wunsch", wie es bei DAZN heißt.

Möglicherweise hat sein Weggang auch mit der Berufung von Thomas de Buhr zu tun, der vor kurzem als neuer Executive Vice President DAZN in den deutschsprachigen Regionen von Twitter Deutschland kam (kress.de berichtete).

Dammholz will sich nun den berühmten "neuen Herausforderungen" stellen. Wohin es ihn zieht, ist noch unklar. Vor seinem Einstieg bei DAZN war er zuletzt als Vice President Sales bei einer DFL-Tochter für die erfolgreiche, weltweite Vermarktung der Fußball-Bundesliga verantwortlich.

Davor war er für verschiedene Rechteagenturen wie Kentaro und Sportfive tätig. Für DAZN hatte Kay Dammholz zwei Jahre lang gearbeitet, die er nun im Rückblick als "unglaublich spannende" Zeit bezeichnet. Einen direkten Nachfolger gibt es offenbar noch nicht.

Hintergrund: Chefredakteur oder Head of Production bei DAZN DACH ist Michael Bracher, der zusammen mit Kay Dammholz den Lesern von "kress pro" (Ausgabe: 7/2017) im vergangenen Sommer exklusiv spannende Einblicke in die Arbeit des forsch auftretenden "Netflix des Sports" ermöglicht hatte.

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