Wie "AD"-Chefredakteur Oliver Jahn zum Hausmeister im neuen Condé-Nast-Gebäude wurde

 

Hinter Oliver Jahn, Chefredakteur der Condé-Nast-Designzeitschrift "AD", liegt Extra-Arbeit. "Ich habe viele Stunden auf der Baustelle verbracht", sagt er im aktuellen "kress pro" zum Umzug des Verlags ins neue Zuhause am Oskar-von-Miller-Ring in München. "In welchen Unternehmen hat man schon so viele Möglichkeiten, ins eigene Haus einzugreifen?", sagt Jahn, der die Räume mit Verlagschef Moritz von Laffert bis ins Detail geplant hat.

Das Besondere am Verfrachten der Redaktionsräume für die rund 300 Mitarbeiter des Verlags und damit für Redaktionen wie "Vogue", "Glamour", "AD", "GQ" und die neu in München angesiedelte Wired.de-Mannschaft: Architektur- und Design-Kenner Oliver Jahn hat das Projekt, das Condé Nast dem Vernehmen nach die vergleichsweise überschaubare Summe von rund einer Mio Euro gekostet hat, von Anfang an konzeptionell begleitet und geprägt - von den ersten Architekturmodellen, über die erlesene Ausstattung mit Designer-Konferenzräumen, bis hin zu den konkreten Räumplänen. Die beinhalten zwar letztlich doch Großraumbüros, aber dank vieler Raumtrenner, Ruhezonen und Rückzugsorte sollten sie zumindest nicht so wirken.

Im aktuellen Umzugs-Case im gedruckten "kress pro" (Ausgabe 6/2018) geben Oliver Jahn und sein oberster Bauherr Moritz von Laffert, Geschäftsführer Condé Nast Deutschland und Vice President Condé Nast International, detailliert Einblick, wie sie das Mammutprojekt stemmten und wie sie bereits im Vorfeld auf mögliche Sorgen und Missmut der Belegschaft eingingen. Transparenz beim Planen - anders als das Großverlage meist hinter verschlossenen Türen organisieren - war für Jahn und von Laffert oberste Maxime.

In einer Check-Liste verraten die beiden im "kress pro"-Artikel wichtige Tipps, was man auch in anderen Verlags-Chefetagen berücksichtigen sollte. "Räume haben einen enormen Einfluss auf die Unternehmenskultur. Nutze diese einmalige Chance für deine unternehmerischen Ziele! (Stichworte: Silos aufbrechen, Vernetzung, Wissen teilen)", geben Jahn und von Laffert zum Protokoll. Außerdem empfehlen sie: "Nimm den Umzug als Anlass, die bisherige Arbeitsphilosophie, etablierte Workflows und Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen."

kress.de-Tipp: Wie der gesamte Planungsprozess ablief, erfährt man detailliert im neuen gedruckten "kress pro". Wie es bei Condé Nast nun aussieht, kann man sich im Online-Spezial der "AD"-Redaktion anschauen. Die "kress pro"-Ausgabe 6/2018 kann in unserem Shop als E-Paper oder gedruckt gekauft werden - und ist auch im iKiosk erhältlich. Per E-Mail kann sie unter vertrieb(at)oberauer.com bestellt werden. "kress pro" - das Magazin für Führungskräfte bei Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. "kress pro"-Chefredakteur ist Markus Wiegand, Herausgeber Johann Oberauer. Zum "kress pro"-Abo.

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