Eigengewächse Anna Sauerbrey und Christian Tretbar steigen in "Tagesspiegel"-Chefredaktion auf

28.08.2018
 

Die neue Chefredaktion des "Tagesspiegel" steht. Zu dem künftigen Chefredakteurs-Duo Lorenz Maroldt und Mathias Müller von Blumencron stoßen Anna Sauerbrey und Christian Tretbar als Mitglieder der Chefredaktion.

Anna Sauerbrey (38) und Christian Tretbar (39) verstärken die redaktionelle Leitung des "Tagesspiegels" als Mitglieder der Chefredaktion. Der langjährige Mit-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff wird in den Kreis der Herausgeber eintreten, ihn ersetzt - wie von kress.de berichtet - Mathias Müller von Blumencron, der zuvor als Chefredakteur im FAZ- und im Spiegel-Verlag tätig war. Alle Veränderungen werden zu Mitte September 2018 wirksam.

"Wir freuen uns sehr, dass wir so exzellente Journalisten, die seit Jahren zur Qualität des Tagesspiegels maßgeblich beitragen, für unsere Chefredaktion gewinnen konnten. Das ganze Team steht für eine Entwicklung zu noch mehr Qualität", betont "Tagesspiegel"-Verleger Dieter von Holtzbrinck.

Anna Sauerbrey stieß 2009 als Volontärin zum "Tagesspiegel" und leitet zuletzt das Ressort Meinung/Causa und verantwortet das Online-Debattenmagazin "Tagesspiegel Causa". Die promovierte Historikerin schreibt für die Meinungsseite der "New York Times" eine monatliche Kolumne.

Seit 2004 ist Christian Tretbar beim "Tagesspiegel". Nach seinem Volontariat war er im Parlamentsbüro tätig. Seit vielen Jahren kümmert er sich um die Digitalisierung des "Tagesspiegels", zunächst als stellvertretender Redaktionsleiter und seit 2017 als Chefredakteur Online.

"Der Tagesspiegel wird von einer hervorragenden und engagierten Redaktion gemacht. Dass wir zwei hervorragende Kollegen aus den eigenen Reihen in die Leitung berufen konnten, unterstreicht dies überzeugend", sagt "Tagesspiegel"-Herausgeber Sebastian Turner.

Hintergrund: Der "Tagesspiegel" gehört - wie die "Zeit", das "Handelsblatt" und die "Wirtschaftswoche" zur DvH Medien GmbH von Dieter von Holtzbrinck. "Der Tagesspiegel" hat eine verkaufte Auflage von rund 110.000 Exemplaren (laut IVW).

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