Peter Kropsch geht bei Vereinigung von Nachrichtenagenturen voran

21.09.2018
 

"Die Herausforderungen, vor denen die europäischen Nachrichtenagenturen stehen, sind groß wie nie", sagte Peter Kropsch am Freitag in Warschau. Der dpa-Chef ist dort zum neuen Präsidenten der European Alliance of News Agencies (EANA) gewählt worden.

Peter Kropsch wird dieses Amt über die kommenden zwei Jahre wahrnehmen. Dies ist das Ergebnis der EANA-Herbstkonferenz, die vom 19. bis 21. September bei der polnischen Nachrichtenagentur PAP in Warschau stattfand.

Unter dem Dach der EANA haben sich 32 europäische Nachrichtenagenturen zusammengeschlossen, um sich für wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen einzusetzen, die eine freie und unparteiische Berichterstattung ermöglichen.

Peter Kropsch zu seinem neuem Amt: "Die Medien des Kontinents stehen unter Druck. Neue Geschäftsmodelle im Zuge des Wandels im Kerngeschäft und notwendige Reformen des Copyrights im digitalen Raum sind nur zwei der Themen, die ein gemeinsames Handeln auf europäischer Ebene erfordern. Es gilt, die erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers Jonas Eriksson, CEO der schwedischen Nachrichtenagentur TT, fortzusetzen und die freie Berichterstattung der Nachrichtenagenturen langfristig zu sichern."

Hintergrund: Die EANA mit Sitz in Bern besteht seit 1956. Schon ab den Siebziger Jahren stießen zunehmend auch osteuropäische Nachrichtenagenturen zu der Vereinigung hinzu. Die heute 32 Mitglieder arbeiten gemeinsam an Themen wie Nachrichtenagentur-Strategie, aktuellen und künftigen gemeinsamen Handlungsfeldern, Copyright, Technologie, Agentur-Standards, Zugang zu Informationsquellen und tariflichen Fragen. Die EANA finanziert sich aus den Beiträgen ihrer Mitglieder.

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