Régine Hatchondo steigt zur Vizepräsidentin des Arte-Vorstands auf

 

Damen-Rochade im Vorstand des deutsch-französischen TV-Gemeinschaftsunternehmens Arte: Zum 1. November wird Régine Hatchondo das Amt einer Vizepräsidentin des Vorstands übernehmen. Ihre Vorgängerin Anne Durupty geht zum Jahresende in den Ruhestand. Außerdem gibt es eine neue Leiterin für das Justiziariat in Straßburg.

Durupty wird ihr Amt, für das sie ursprünglich bis Ende 2020 vorgesehen war, aus persönlichen Gründen niederlegen. Régine Hatchondo hatte von ihr schon am 1. August dieses Jahres den Posten einer Generaldirektorin von Arte France übernommen.

Hatchondo ist seit den frühen 1990er-Jahren auf verschiedenen verantwortungsvollen Posten im Kulturbereich tätig. So war sie unter anderem Generaladministratorin des Théâtre de Chaillot, Generalsekretärin des Forum des Images in Paris und von 1998 bis 2002 Generalsekretärin der sogenannten "Quinzaine des Réalisateures" der Filmfestspiele in Cannes. In den Jahren 2014/2015 war sie Medienberaterin des französischen Premierministers, seit 2016 leitete sie die Generaldirektion "Création artistique" im Französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation.

Veränderungen gibt es auch im Arte-Justiziariat: Dort wird Axel Bussek, der bisherige Leiter und stellvertretende Verwaltungsdirektor bei Arte, ebenfalls zum Jahresende 2018 in den Ruhestand gehen. Seinen Posten übernimmt Susanne Costede, seine bisherige Stellvertreterin. Sie studierte Jura in Deutschland und Frankreich und wird von 1. Dezember an für vier Jahre das Justiziariat leiten.

Hintergrund: Das deutsch-französische Kulturfernsehen Arte, getragen auf deutscher Seite durch die ARD (vertreten durch den SWR) und das ZDF, ging im Mai 1992 erstmalig auf Sendung. Aktuelle Intendanten sind Peter Boudgoust, der ebenfalls SWR-Intendant ist, und die ausscheidende Anne Durupty. 

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