Ingmar Bartels verlässt die Agentur Nordpol und wechselt nach Wien

 

17 Jahre lang stand Ingmar Bartels in Diensten der Hamburger Agentur Nordpol - zuletzt als Kreativ-Direktor und Partner. Nun verlässt der vielfach ausgezeichnete Kreative seine angestammte Berufsheimat und heuert bei der Agentur Virtual Identity in Wien an, um sich dort um digitale Kommunikations- und Marken-Themen sowie um Content-Entwicklung zu kümmern.

Für Nordpol ist der Abgang ein schwerer Verlust: Dort hatte Ingmar Bartels für Kunden wie Renault, Acics, Sportfive und Sony zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem bei den Cannes Lions, dem D&AD oder der One Show. Außerdem vertrat er seine Heimatagentur als Jury-Mitglied bei Veranstaltungen wie dem First Steps Award, dem Clio oder eben auch in Cannes.

Bartels, der heute auch als Dozent tätig ist, hatte bereits zu Studienzeiten zunächst als Praktikant, später als Texter, Creative Director und schließlich als Partner für Nordpol und die Schwester Interpol gearbeitet. Dabei betreute er Kunden wie Renault, Dacia, Ikea, "Die Zeit", die Deutsche Bank oder das Thalia Theater.

"Ingmar hat unsere Agenturkultur wesentlich mit geprägt", sagt Nordpol-Gründer Lars Rühmann. "Wir werden ihn vermissen." Ähnlich betrübt zeigt sich auch Nordpol-Geschäftsführer Manfred Schüller, der Ingmar Bartels als "echtes Urgestein" und "Quasi-Gründungsmitglied" der Agentur bezeichnet.

Welche genaue neue Position Bartels bei Virtual Identity in Wien übernehmen wird, will sein neuer Arbeitgeber erst noch bekanntgeben.

Hintergrund: Die Agentur Virtual Identity hat ihren Stammsitz eigentlich in Freiburg, unterhält aber auch Büros in München, Wien und Porto. Geführt wird die AG von Vorstand Ralf Heller. Kunden sind unter anderem addendum, BMW, Huawei, Manner, ÖBB und Spar.

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