"Wichtiger als jemals zuvor": Peter Frey darf bis 2022 ZDF-Chefredakteur bleiben

 

An der Spitze der ZDF-Chefredaktion und damit Herr über Informationsbeiträge, Nachrichten und den Sport bleibt Peter Frey. Warum ihn ZDF-Intendant Thomas Bellut so schätzt.

Der Verwaltungsrat des ZDF hat - auf Vorschlag von Intendant Thomas Bellut - den Vertrag von Peter Frey bis 30. September 2022 verlängert.

 

"Wir leben in einer Zeit, in der sorgfältig geprüfte Information, gründliche Recherche und eine verständliche Vermittlung von Fakten wichtiger sind als jemals zuvor", so Bellut. Peter Frey habe wesentlich dazu beigetragen, dass das ZDF in Sachen Information eine Topadresse in Deutschland ist.

 

Frey ist bereits seit April 2010 Chefredakteur des ZDF - er folgte damals auf Nikolaus Brender. Vorher war Peter Frey Leiter unter anderem des Hauptstadtstudios, der Hauptredaktion Außenpolitik und des "ZDF-Morgenmagazins". Er hatte Politikwissenschaft, Pädagogik und Spanisch an der Uni Mainz und als Stipendiat des spanischen Außenministeriums in Madrid studiert. 1985 promovierte er über das Thema "Spanien und Europa". 1983 wurde er Redakteur beim ZDF.

In seiner bisherigen Amtszeit als Chefredakteur beim ZDF hat Frey die neuen Formate "ZDFzeit", "ZDFzoom" sowie "dunja hayali" gefördert und den Ausbau des Digitalkanals ZDFinfo konzeptionell mit vorangetrieben. Frey ist - und bleibt bis 2022 - zuständig für die Hauptredaktionen "Aktuelles", "Politik und Zeitgeschehen", "Wirtschaft, Recht, Service, Soziales und Umwelt", "Sport" und "Neue Medien". Außerdem unterstehen im das Politikmagazin "Frontal 21", die tagesaktuellen Magazine sowie alle In- und Auslandsstudios und der Digitalkanal ZDFinfo.

Hintergrund: Das ZDF unter Intendant Thomas Bellut beschäftigt aktuell rund 3600 feste Mitarbeiter. Programmdirektor ist Norbert Himmler.

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