"Unkonventioneller Korrespondent": Ralf Krüger leitet dpa-Regionalbüro in Afrika

27.11.2018
 

Ralf Krüger tritt seinen neuen Posten am 1. Juli 2019 an und kehrt dann an eine frühere Wirkungsstätte zurück.

Bereits von 2001 bis Ende 2009 war der gebürtige Berliner Ralf Krüger (62) als Büroleiter in Johannesburg. Im kommenden Sommer löst er dort Jürgen Bätz ab, der als Korrespondent ins dpa-Büro nach Washington wechselt.

"Ralf Krüger ist im besten Sinne ein unkonventioneller Korrespondent", sagt Antje Homburger, stellvertretende Chefredakteurin bei dpa. Er finde Themen, die sich nicht auf Anhieb erschließen, sei ein profunder Afrika-Kenner und ein Fachmann für besondere Geschichten. Ein Kontinent, der in den meisten Medien nur im Zusammenhang mit Katastrophen eine Rolle spielt, braucht einen Journalisten, der auch die Themen jenseits des Erwartbaren findet. "Ralf Krüger kann das. Bei ihm ist zudem der dpa-Netzwerk-Gedanke des Arbeitens über Ressort- und Ländergrenzen hinweg in den besten Händen."

Ralf Krüger ist seit April 1985 bei der dpa, immer wieder wurde er von der damaligen Zentralredaktion in Hamburg zu Einsätzen in Krisenregionen geschickt, ehe er von 1993 bis 2001 als Frankreich-Korrespondent nach Paris und von dort nach Johannesburg wechselte. Nach neun Jahren in Afrika ging es wieder über Hamburg nach Paris, vor sechs Jahren dann nach Hannover. Krüger hielt stets Verbindung zu seinem Netzwerk in Südafrika und kehrte mehrfach zu Vertretungseinsätzen zurück. Mit der Übernahme der Regionalbüroleitung in Johannesburg werde für ihn ein Traum wahr, sagt er über die Rückkehr in seine Wahlheimat.

Hintergrund: Die dpa organisiert ihre Auslandsberichterstattung über ein weltweit flächendeckendes Netz von Regionalbüros. In den jeweiligen Teams arbeiten alle dpa-Korrespondenten unter der Regionalbüroleitung eng zusammen - unabhängig davon, ob sie vorrangig auf Deutsch oder in einer anderen Sprache arbeiten. Die dpa bietet ihre Nachrichtendienste weltweit auch in Englisch, Arabisch und Spanisch an.

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