Katja Wildermuth ist Nachfolgerin von Nathalie Wappler beim MDR

03.12.2018
 

MDR-Intendantin Karola Wille hat Katja Wildermuth als neue Programmdirektorin im MDR-Funkhaus in Halle an der Saale berufen. Wildermuth kommt vom NDR.

Die Journalistin Katja Wildermuth (53) ist derzeit Kulturchefin des NDR. Sie folgt Nathalie Wappler Hagen nach, die zur neuen Direktorin des Schweizer Rundfunks und Fernsehen (SRF) gewählt worden ist. Der MDR-Rundfunkrat hat am Montag, 3. Dezember in Leipzig der Berufung Wildermuths zugestimmt. Sie übernimmt das Amt im Frühjahr 2019.

Katja Wildermuth hat mehr als Jahre für den MDR gearbeitet. Nach dem Studium (Deutsch, Geschichte und Sozialkunde) und dem Staatsexamen war die gebürtige Berlinerin Dozentin am Institut für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo sie auch promovierte, bevor sie 1994 zum MDR kam, zunächst als Autorin auch für Magazinsendungen im ARD-Gemeinschaftsprogramm Das Erste und dann als Redakteurin für das Zeitgeschehen. 2004 wurde sie Leiterin der MDR-Redaktion Geschichte und Gesellschaft, bevor sie Ende 2016 als Kulturchefin zum Norddeutschen Rundfunk wechselte.

Der Vorsitzende des MDR-Rundfunkrates, Horst Saage, gratulierte der neuen Direktorin mit den Worten: "Willkommen zurück an der Wiege Ihrer journalistischen Laufbahn. Wir freuen uns auf Ihre frischen Impulse für die Kultur- und Wissensbereiche des MDR".

Im MDR-Rundfunkrat hob Intendantin Karola Wille den kreativen Umgang Wildermuths mit Themen und journalistischen Formaten hervor. Wille: "Frau Wildermuths Name ist mit den ersten großen multimedialen Projekten des MDR wie dem innovativen Geschichtsformat "Breaking News Völkerschlacht" und der Entwicklung einer Zeitreise-App verbunden. Sie ist eine zupackende, kraftvolle Macherin, die für öffentlich-rechtliche Werte und Ideen steht. Ihre Management-Qualitäten hat sie nicht zuletzt als NDR-Kulturchefin eindrucksvoll unter Beweis gestellt".

Hintergrund: Die MDR-Intendantin Karole Wille teilte dem Aufsichtsgremium zugleich mit, dass sie am Standort Halle die Notwendigkeit weiterer Strukturmaßnahmen sieht. Ziel sei, die in der Programmdirektion Halle angesiedelten crossmedialen Inhaltebereiche Kultur sowie Wissen und Bildung in der Substanz zu stärken und durch eine Bündelung unter der Verantwortung von Katja Wildermuth in ihrem Profil nach zu schärfen.

Exklusive Storys und aktuelle Personalien aus der Medien- und Kommunikationsbranche gibt es von Montag bis Freitag in unserem Newsletter "kressexpress". Kostenlos abonnieren.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.