"Alles hat seine Zeit": SWR-Intendant Peter Boudgoust übergibt Amt vorzeitig

07.12.2018
 

Peter Boudgoust hat an diesem Freitage angekündigt, sein Amt als SWR-Intendant Mitte kommenden Jahres übergeben zu wollen. Warum Boudgoust vorzeit geht.

Der Vorsitzende des Rundfunkrates, Gottfried Müller, und der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Hans-Albert Stechl, bedauern Boudgousts Entscheidung, respektieren diesen "sachorientierten Schritt" jedoch: "Rundfunkrat und Verwaltungsrat werden nun gemeinsam eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger suchen, die oder der auf diesem soliden Fundament für den SWR an einer tragfähigen Zukunft weiterbauen kann."

Peter Boudgoust, Jahrgang 1954, war zuletzt am 8. Juli 2016 als Intendant des SWR wiedergewählt worden. Seine dritte Amtszeit begann am 1. Mai 2017, sie endet regulär nach Ablauf von fünf Jahren am 30. April 2022. Erstmals wurde Boudgoust am 1. Dezember 2006 zum Intendanten des SWR gewählt, als Nachfolger von Peter Voß trat er das Amt am 1. Mai 2007 an.

Hintergrund: Laut Staatsvertrag über den Südwestrundfunk wird die Intendantin oder der Intendant des SWR für die Dauer von fünf Jahren vom Rundfunkrat und Verwaltungsrat in gemeinsamer Sitzung gewählt. Die Neuwahl des Intendanten wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2019 stattfinden. Seine Aufgabe als Präsident von Arte Geie wird Peter Boudgoust nach heutigem Stand bis zum Ende seines Mandats wahrnehmen, also bis Ende 2020. Der SWR ist die zweitgrößte ARD-Anstalt.

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