Spiegel-TV-Chef Dirk Pommer geht

11.12.2018
 

Die Spiegel-Fernsehtochter Spiegel TV richtet sich neu aus und ordnet die Geschäftsführung neu. 

Nach mehr als zwölf Jahren als Geschäftsführer von Spiegel TV und insgesamt fast 25 Jahren bei der Fernsehtochter des Spiegel wird Dirk Pommer das Unternehmen zum Jahresende verlassen. 

"Ich bin sehr dankbar und auch ein bisschen stolz, dieses großartige Unternehmen mit seinen ebenso großartigen Mitarbeitern geführt zu haben. Nach 25 Jahren ist es kein leichter Schritt, Spiegel TV zu verlassen. Bei all den kreativen und engagierten Menschen, mit denen ich hier gearbeitet habe und denen ich mich sehr verbunden fühle, bedanke ich mich herzlich", sagt Dirk Pommer. 

Neben den etablierten TV-Formaten "Spiegel TV Magazin" (RTL) und "Spiegel TV Reportage" (Sat.1) sowie den Pay-TV-Sendern Spiegel Geschichte und Spiegel TV Wissen entwickelt und realisiert die Spiegel TV GmbH seit zwei Jahrzehnten auch Formate und Sendungen für den TV-Markt. Den wachsenden Bereich der Ko- und Auftragsproduktionen will die Hamburger Firma weiter ausbauen.

"Spiegel TV ist seit 1988 auf Sendung und war die erste Medienmarke im privaten Fernsehen. Was mit dem Spiegel TV Magazin begann, wuchs bis heute zu einem Unternehmen mit eigenen Sendern und vielen Partnern im privaten und öffentlich-rechtlichen Bereich. Diese Erfolgsgeschichte hat Dirk Pommer entscheidend mitgeprägt. Für seinen langjährigen Einsatz und seine Leidenschaft danken wir ihm sehr. Und wir alle wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste", betont Thomas Hass, Geschäftsführer des Spiegel Verlags: 

Auch zukünftig gehört Goetz Hoefer (48), der seit 2016 neben Dirk Pommer Geschäftsführer von Spiegel TV ist, der Unternehmensleitung an. Die Nachfolge von Dirk Pommer soll in Kürze bekannt gegeben werden. 
 
Hintergrund: Dirk Pommer arbeitete parallel zu seinem Studium der Rechtswissenschaften in Bonn ab 1988 für das ZDF in der Produktionsabteilung des damaligen Hauptstadt-Studios. Im November 1989 ging er für das ZDF nach Leipzig und war am Aufbau des ersten Korrespondentenbüros in der ehemaligen DDR beteiligt. Ab 1991 war er für die ZDF-Produktion Aktuelles in Mainz u.a. für das "heute-journal" tätig. Zum Start des Privatsenders VOX wechselte er 1993 zunächst als Producer für den Geschäftsbereich Nachrichten und Magazine nach Köln.  Mit der Entscheidung im Mai 1994, dass Spiegel TV die Nachrichtenproduktion für Vox übernimmt, erfolgte der Umzug nach Hamburg. Dirk Pommer war zunächst als Redakteur am Aufbau der Nachrichtenredaktion beteiligt und wurde dann Produktionsleiter bei Spiegel TV. Nach weiteren Stationen in leitender Funktion wurde er 2006 zum Geschäftsführer der Spiegel TV GmbH bestellt. Er ist auch Geschäftsführer der Tochterunternehmen von Spiegel TV.

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