Generationswechsel bei der taz: Andreas Marggraf kommt - Karl-Heinz Ruch geht

17.12.2018
 

Andreas Marggraf wird neuer Geschäftsführer der "taz". Karl-Heinz Ruch hatte angekündigt, Ende 2019 in den Ruhestand zu gehen.

Andreas Marggraf wird neuer Geschäftsführer der "taz". Der 49-jährige Diplom-Ökonom ist am Freitag auf einer gemeinsamen Sitzung des Vorstandes und des Aufsichtsrats der "taz"-Genossenschaft berufen worden.

Marggraf steuert ab kommenden Februar die Geschäfte der "taz" gemeinsam mit den beiden langjährigen Geschäftsführern Karl-Heinz Ruch und Andreas Bull. Ruch, der die taz vor 40 Jahren mitgegründet hatte, hat auf der Generalversammlung der taz-Genossenschaft im September angekündigt, Ende 2019 in den Ruhestand zu gehen.

"Mit dieser Entscheidung leiten wir den Generationswechsel im Geschäftsführungsteam der taz ein", erklärt Vorstandsmitglied Isabel Lott. "Wir sind überzeugt davon, mit Andreas Marggraf die Idealbesetzung für die Herausforderungen der digitalen Transformation gefunden zu haben."

Für Aufsichtsratsmitglied Hermann-Josef Tenhagen ist Andreas Marggraf ein Geschäftsführer, "der das Genossenschaftsmodell der taz liebt und gut kennt und gleichzeitig wichtige Erfahrungen von außerhalb mitbringt".

Marggraf arbeitete von 1998 bis 2007 arbeitete er als Geschäftsführer der taz Nord Verlags-GmbH und als Controller der taz Entwicklungs GmbH. Damals war er an der Neuausrichtung der taz Nord beteiligt. Bislang wirkte er bei der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen", zunächst als Finanzchef der deutschen Sektion in Berlin, dann in gleicher Funktion in der Zentrale in den Niederlanden.

"Ich freue mich sehr, zur taz zurückzukehren und gemeinsam mit allen Mitarbeitenden an der digitalen Zukunftsfähigkeit dieser wunderbaren Zeitung zu arbeiten", sagt Marggraf. In Zeiten von Fake News und Meinungsmanipulation werde die taz dringender gebraucht denn je.

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