Was RTL-Chef Frank Hoffmann von der TV-Quote hält

 

Mit dem Start von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" betreibt RTL ab sofort wieder Kosmetik für die Jahresmarktanteile. RTL-Chef Frank Hoffmann sah im Exklusiv-Interview mit "kress pro" die Diskussion um die Zukunft der TV-Quote zuletzt mit Sorge.

kress pro: Herr Hoffmann, wie sehr haben Sie geschmunzelt, als der neue ProSiebenSat.1-CEO Max Conze in einem vielbeachteten ersten Statement zuletzt die TV-Quote, die über die AGF ja sowohl von seiner Senderfamilie als auch von Ihrer mit getragen wird, grundsätzlich hinterfragte?

Frank Hoffmann: Geschmunzelt habe ich weniger, dafür ist das Thema zu wichtig. Fest steht, dass wir mit den aktuellen Auswertungen einen hervorragenden Leistungsnachweis haben, auch und gerade im Vergleich zu jeder anderen Gattung. Denken Sie nur an das kürzliche Schauspiel großer hiesiger Printverlage zur heftbezogenen IVW-Meldung. Gleichzeitig steht außer Frage, dass es unser Ziel sein muss, die Nutzung über alle Plattformen und Verbreitungswege zu erfassen und auszuweisen. Eben eine echte Total-Video-Währung. Dies passiert Schritt für Schritt, wobei eine hohe Komplexität dem Tempo der Veränderung naturgemäß entgegensteht.

kress pro: Und wann kommt die neue konvergente Währung wirklich?

Frank Hoffmann: Wir sind, wie ich finde, auf einem vielversprechenden Weg.

kress pro: Aber wann ist es endlich so weit?

Frank Hoffmann: In Zeiten von Veränderungen gibt es einfach Themen, die im Fluss sind. Das gilt für die uns wichtige konvergente Währung ebenso wie hoffentlich für die konvergente Regulierung.

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