Michael Maier geht bei den Deutschen Wirtschaftsnachrichten von Bord

 

Ende einer Ära: Nach sieben Jahren kehrt Michael Maier, Gründer, Herausgeber und Geschäftsführer Michael Maier den "Deutschen Wirtschaftsnachrichten" (DWN) den Rücken. Wer mit ihm geht - und wer neu in die Chefetage einzieht.

Wie es bei der Internet-Zeitung in einer Meldung "In eigener Sache" heißt, verabschiedet sich mit dem einstigen "Stern"-, "Berliner Zeitung"- und Netzzeitung.de-Chefredakteur auch sein Co-Gründer Christoph Hermann, der als CFO wirkte. Beide wollen sich, wie sie sagen, nun "einem neuen Projekt" widmen. Dieses soll "an der Schnittstelle von Journalismus und Technologie" gelegen sein. Was Maier und Hermann damit genau meinen, ist noch unklar.

Zuletzt hatte Anfang 2015 das schwedische Medienunternehmen Bonnier Business Press AB die Anteilsmehrheit an den "Deutschen Wirtschaftsnachrichten" übernommen. Michael Maier vertrat den Minderheitsgesellschafter Blogform Verlagsgesellschaft.

Auf Eigentümerseite wurde offenbar beschlossen, Peter Frankl und Markus Munk zu neuen Geschäftsführern zu bestellen. Der gebürtige Österreicher Frankl ist künftig für die strategische Weiterentwicklung der DWN zuständig. Er ist unter anderem Herausgeber der in Slowenien erscheinenden Wirtschaftszeitung "Finance".

Sein neuer Kollege Munk wird - an der Seite von Frankl - das operative Geschäft der DWN verantworten. Er war in der Vergangenheit unter anderem als Berater und freier Mitarbeiter für Springer und Funke tätig. Beide wollen inhaltlich auch die unternehmerischen und wirtschaftspolitischen Bereiche erweitern.

"Die DWN sind eine einzigartige publizistische Stimme", sagt Michael Maier dazu. "Mit dem neuen Management werden die DWN neue Bereiche erschließen, die die Zeitung noch interessanter und spannender machen werden."

Hintergrund: Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten meldeten sich 2011 mit ersten Artikeln im Netz zu Wort. Treibender Gründer hinter dem Projekt war der gebürtige Klagenfurter Michael Maier, der auf eine breit gefächerte journalistische Karriere und Erfahrungen als IT-Unternehmer zurückblicken kann. 

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