Wir fragen Sie: Hat Döpfner Recht?

18.01.2019
 

Mathias Döpfner äußerte in dieser Woche als Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger Zweifel am Auftritt von Journalisten auf Twitter und Facebook. Er empfiehlt totale Enthaltsamkeit. Geben Sie Döpfner Recht? Machen Sie bei unserer Umfrage zum Thema der Woche mit.

"Haltung ist oft wichtiger als Handwerk, Weltanschauung wichtiger als Anschauung", sagte Mathias Döpfner in dieser Woche im Gespräch mit dpa (kress.de berichtete). Dem Vorstandsvorsitzenden von Axel Springer erscheint der Auftritt von Journalisten in sozialen Medien "zunehmend problematisch". Die Vorstellung, dass Medienvertreter rein privat twittern oder auf Facebook posten, sei absurd, kein Mensch könne das unterscheiden. "Ein Chefredakteur oder Redakteur ist dort keine private Person." Journalisten hätten ja eine gute Plattform, um sich auszudrücken: "Ihr Medium." Warum sollten sie ihre Erkenntnisse, Gedanken und Inhalte verschenken, um Twitter zu Exklusivnachrichten oder Kurzkommentaren verhelfen, fragt Döpfner.

Wir fragen Sie: Hat Döpfner Recht? Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit. Hier können Sie abstimmen. Oder mailen Sie mir Ihre Antwort an marc.bartl(at)oberauer.com. Stichwort: Döpfner. Vielleicht möchten Sie Mathias Döpfner auch in einem Gastbeitrag auf kress.de antworten.

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