Marketing- und PR-Chefin der Deutschen Bahn gönnt sich eine Auszeit: "Kommunikatorin des Jahres" Antje Neubauer zieht sich aus dem Unternehmen zurück. "Ich gönne mir in einer Phase, in der es für mich so großartig läuft, einen Moment innezuhalten, um losgelöst vom gewohnten Berufsalltag zu überlegen, wie ich persönlich meine nächsten 50 Lebensjahre gestalten möchte", sagt Neubauer im Interview mit "Horizont". Ihre Pause soll im "Spätsommer" beginnen – bis dahin stehen unter anderem noch ein großer Media-Pitch und eine neue Marketingkampagne der DB an.

Führungswechsel bei "prisma": Stephan Braun ist Chefredakteur. Der 43-Jährige war zuletzt Verlagsleiter beim Verlag für Anzeigenblätter in Mülheim-Kärlich. Der bisherige des auflagenstarken TV-Supplements, Florian Blaschke, geht Ende Februar von Bord. In seine Zeit als Chefredakteur fielen unter anderem die Entwicklung der neuen Digitalstrategie sowie der Ausbau der Trägerzeitungen.

Mathias Döpfner empfiehlt Journalisten die totale Enthaltsamkeit auf Twitter und Facebook: Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger sieht die Social-Media-Auftritte von Journalisten als "zunehmend problematisch". "Ein Chefredakteur oder Redakteur ist dort keine private Person." Journalisten hätten ja eine gute Plattform, um sich auszudrücken: "Ihr Medium." Warum also sollten sie ihre Gedanken, Erkenntnisse und Inhalte verschenken, um Twitter zu Exklusivnachrichten oder Kurzkommentaren zu verhalten, fragt Döpfner.

Wichtige Gerichtsurteile für Journalisten: Rechtsanwalt Gero Himmelsbach erläutert in seinem "medium magazin"-Kommentar die bedeutendsten Urteile des Vergangenen Jahres und erklärt, welche Bedeutung sie für die Praxis von Journalisten haben. Besonders für Investigativjournalisten ist ein Urteil aus 2018 von höchster Bedeutung. Besonders heikel ist die Frage, wann illegale Filmaufnahmen verwendet und ausgestrahlt werden dürfen.

"Clusterfuck beim Spiegel": Nach dem Relotius-Skandal sieht Kolumnist Peter Littger eine gewisse Tradition des journalistischen Erfindergeistes beim Spiegel. In seinem kress.de-Gastbeitrag kritisiert Littger den Umgang mit der englischen Sprache in der Redaktion. Zitatlügen wie "you can say you to me" oder "equal goes it loose" mögen schon Jahrzehnte zurückliegen, aber auch heute leidet der Spiegel an einer von ihm oft kritisierten "Anglizitis": Es werden arglos neue deutsche Begriffe und Redewendungen erfunden, weil man zu faul ist, sie korrekt ins Deutsche zu übertragen.

Matthias Körner wird Geschäftsführer: im Februar übernimmt er die Verantwortung für die Rheinische Post Verlagsgesellschaft. In dieser Position wird er sämtliche Marktaktivitäten der Rheinischen Post, inklusive Vertrieb, Anzeigen, Content Marketing, CRM und Veranstaltungen verantworten. "Matthias Körner bringt hervorragende Kompetenzen sowohl im regionalen als auch im nationalen Vermarktungsgeschäft mit. Seine umfassende Expertise nicht nur im Bereich der Tageszeitung, sondern auch im Magazingeschäft und in digitalen Medien wird unser Haus bereichern", freut sich Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe.

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