Lockrufe hinter der Bezahlschranke

24.01.2019
 
 

Die Amazon-Tochter Audible geht in die Offensive. Sie produziert exklusive Online-Audio-Inhalte und finanziert sie mit Abo-Erlösen. Audible ist offen für Kooperationen. Welche Vor- und Nachteile das für Publisher hat - weiter zum "kress pro"-Case.

Das Internet ist bekanntlich eine sehr schnelllebige Erscheinung. Trends kommen rasch und verschwinden oft rasch wieder. Die Entwicklung des Audio-Unternehmens Audible ist ganz anders verlaufen. Das 1995 in den USA gegründete Unternehmen ist seit 2004 auch in Deutschland aktiv und führte hierzulande mit seinen Hörbüchern und Hörspielen lange Zeit ein Schattendasein. Erst jetzt findet es den Weg aus der Nische. Der Aufschwung von Audible erklärt sich auch aus dem vielschichtigen Audio-Boom, den Deutschland gerade erlebt, und hat aber auch eine inhaltliche Komponente.

Das Unternehmen will sich mit hochwertigen Inhalten vom Rest der riesigen Audiowelt abheben und schließt dafür auch Partnerschaften mit Verlagen, Autoren, Studios oder Schauspielern. "Wir investieren verstärkt in neue innovative Inhalte und entwickeln gemeinsam mit unseren Partnern Hörinhalte, die es ohne uns nicht geben würde", betont Deutschland-Chef Nils Rauterberg.

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Sie möchten weiterlesen? Dann kaufen Sie bitte das aktuelle "kress pro"-Heft (10/2018) mit dem Vertriebs-Case "Wie die Amazon-Tochter Audible mit Publishern kooperiert, um Audio-Inhalte zu monetarisieren" in unserem Shop als E-Paper. Es ist auch im iKiosk erhältlich. Sie sind bereits Abonnent? Dann loggen Sie sich bitte unter Mein kress ein und lesen das aktuelle E-Paper.

 

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