Wie die US-Newsseite Axios 20 Mio Dollar Umsatz im zweiten Jahr erzielt

28.01.2019
 
 

Die neue Nachrichtenseite Axios hat in den USA einen Bilderbuchstart hingelegt. Die Erfolgsrezepte wirken mehr als konservativ: Klasse statt Masse als Inhalt und Newsletter als Vertriebskanal. Aber es funktioniert, wie der Case von "kress pro" zeigt. 

Man kann nicht gerade behaupten, dass es in den Vereinigten Staaten einen Mangel an Nachrichtenwebsites zu Politik und Wirtschaft gibt. Und dennoch suchten sich die Macher von Axios vor mehr als zwei Jahren genau dieses Feld aus und gingen im Januar 2017 live.

Was dann passierte, war außergewöhnlich: Die Nachrichtenseite explodierte. Im laufenden Jahr peilen die drei Gründer bereits einen Umsatz von 20 Millionen Dollar an. 2019 sollen sich die Erlöse bereits auf 40 Millionen Dollar verdoppeln, kündigte Gründer und Chef Jim VandeHei an. Damit soll das Projekt bald break-even sein. VandeHei ist im US-Journalismus kein unbeschriebenes Blatt: Der 47-Jährige gründete zuvor Politico und war politischer Redakteur bei der "Washington Post".

Axios hat offenbar einen Nerv getroffen. Im September 2018 besuchten laut Comescore 8,3 Millionen Erwachsene in den USA die Site, was einer Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. "kress pro" nennt fünf Bausteine für den Erfolg des Newcomers und sprach mit der geschäftsführenden Redakteurin Kim Hart (Foto). Sie arbeitete zuvor ebenfalls für Politico.

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