José Redondo-Vega schlägt als Burda-Redaktionsleiter wieder auf

 

Seit seinem Abgang als "GQ"-Chefredakteur im September 2017 rätselten Viele, was José Redondo-Vega wohl als nächstes machen würde. Nun ist die Katze aus dem Sack: Was man bei Burda mit ihm vorhat.

Der 53-Jährige übernimmt ab sofort die redaktionelle Verantwortung für den "Focus"-Ableger "Focus Style". Bislang erscheint das Supplement zweimal im Jahr und versteht sich als "Styleguide für den modernen Mann", wie es bei Burda heißt.

Nun soll Redondo-Vega, der sieben Jahre lang Chefredakteur des Condé-Nast-Männertitels "GQ" war, das Style-Heft weiterentwickeln und voranbringen, wie Managing Director Malte von Bülow sagt. "'Focus Style' wirkt bereits jetzt enorm positiv auf den Verkauf des Haupthefts", sagt er. "Wir sehen für 'Focus Style' daher großes Potenzial sowohl im Vertriebs- als auch im Anzeigenmarkt", so von Bülow.

José Redondo-Vega möchte "Focus Style" zu einem "guten Berater" für den modernen Mann machen. "Mit Stilsicherheit, Haltung und dem Gespür für den richtigen Themenmix", wie er sagt. Die erste "Focus Style"-Ausgabe unter seiner Führung erscheint am 4. Mai. Das Magazin wird gleichzeitig aufgehübscht: Es soll besseres Papier und ein größeres Format erhalten.

Hintergrund: Aus "GQ" hatte Redondo-Vega eine 360-Grad-Marke gemacht. Vor seiner Chefredakteurstätigkeit dort war er stellvertretender Chefredakteur der längst wieder eingestellten "Vanity Fair" und verantwortete dort den Online-Auftritt. Bevor er zu Condé Nast wechselte, war er Chefredakteur des "kressreport" und arbeitete unter anderem für "Max", "Gala" und den NDR.

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