Geschäftsführer Jan Kasten geht bei ppi Media von Bord

 

Eine neue Führungsstruktur gibt sich der Software-Spezialist ppi Media in Kiel, der eng mit Zeitungshäusern zusammenarbeitet. Ende Februar scheidet Jan Kasten, Geschäftsführer und Chief Technology Officer, aus.

Er will eigenen Angaben nach eine berufliche Auszeit nehmen, die offenbar schon seit längerer Zeit geplant war. Wohin es Kasten ziehen könnte, ist noch unklar.

In Diensten von ppi Media stand er bereits seit 2002. Er verantwortet die Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktmanagement und Kundenservice. Außerdem steuerte er zuletzt entscheidend den Kurs zur Neupositionierung als Dienstleister für die digitale Publishing-Branche mit.

Hauke Berndt und Manuel Scheyda, die zum Jahreswechsel ppi Media über einen Management-Buyout zusammen mit dem Kieler Investor Alexander Eck als Gesellschafter übernommen hatten, bleiben in der Geschäftsführung. Und sie bedauern den Abgang von Jan Kasten, wie sie sagen. "Mit ihm verlässt ein guter Steuermann und Freund das Deck", so Hauke Berndt.

Hintergrund: Das inhabergeführte Software-Haus ppi Media wurde 1984 gegründet und hat sich zum führenden Workflow-Spezialisten für automatisierte Zeitungsproduktion entwickelt. 80 Prozent aller Tageszeitungen auf dem deutschen Markt werden mit ppi-Produkten hergestellt. 

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