Ulli Tückmantel geht bei der "Westdeutschen Zeitung" von Bord

 

Die Spitze neu ordnen muss die "Westdeutsche Zeitung" mit Sitz in Wuppertal: Chefredakteur Ulli Tückmantel verlässt das Blatt, seine Stellvertreter rücken nach.

Zuletzt hatte es in der Branche immer wieder Gerüchte um die berufliche Zukunft des "WZ"-Chefredakteurs gegeben, nun machte Tückmantel per Twitter seinen Abgang selbst öffentlich. Dort verabschiedet er sich von seinen Followern "nach rund 5 Jahren als Chefredakteur", wie er schreibt. 

Wie aus dem Verlag Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG zu hören ist, übernehmen Ulli Tückmantels bisherigen Stellvertreter Annette Ludwig und Lothar Leuschen die Führung der Redaktion. Wie die Personalspitze künftig gestaltet wird und wohin es den scheidenden Chefredakteur zieht, ist noch unklar.

Der 52-jährige Ulli Tückmantel hatte in Freiburg Germanistik, Philosoph und Kunstgeschichte studiert und bei der "Rheinischen Post" volontiert. Dort blieb er auch bis 2014 als Redakteur, zuletzt war er Ressortleiter Report, bevor er auf den Chefredakteursposten der "Westdeutschen Zeitung" wechselte.

Hintergrund: Die "Westdeutsche Zeitung", gegründet bereits 1887, unterhält neben dem Hauptsitz in Wuppertal Standorte in Düsseldorf und Krefeld. Im vierten Quartal 2018 verkaufte sie sich 63.363 Mal täglich (minus 6,9% zum Vorjahresquartal). Geschäftsführer ist Oliver Moll.

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