5 Dinge, die Yannick Dillinger beim Messen von Online-Artikeln gelernt hat

03.04.2019
 

Yannick Dillinger, Noch-Digitalchef bei der "Schwäbischen Zeitung", wird beim European Newspaper Congress (12. bis 14. Mai in Wien) erklären, wie man den Erfolg von Online-Artikeln misst, wie man damit Abos verkauft - und warum Excel sein Feind ist. kress.de liefert einen kleinen Vorgeschmack.

5 Dinge, die Yannick Dillinger mit Hilfe des Artikelscores auf "schwäbische.de" gelernt hat:

  • Längere Artikel kommen bei allen Nutzerschichten gut an, und zwar plattformübergreifend. Gerade Abonnenten schätzen Porträts, Reportagen, lange Hintergrundstücke, Geschichten über Menschen - insbesondere also die erzählenden Formate.

  • Kürzere Überschriften funktionieren tendenziell besser und interaktiver Datenjournalismus wirkt sich positiv auf den Artikelscore aus.

  • Die Menschen wollen Premium-Inhalte und lange Stücke nicht am Wochenende lesen, sondern unter der Woche. Die Conversion-Rate ist dann deutlich höher.

  • Die Resonanz der Redakteure auf die Artikelscore-Daten ist wahnsinnig gut. 60 bis 70% der Redakteure nutzen die Daten intensiv.

  • Man sollte nicht datengetrieben, sondern dateninformiert sein. Es geht um eine Hilfestellung, um unseren Journalismus weiter zu verbessern.

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Dillinger, der im Laufe des Jahres als stellvertretender Chefredakteur zur "Augsburger Allgemeinen" wechselt, gehört zu den Sprechern des European Newspaper Congress 2019 (12. bis 14. Mai in Wien). Die digitale Transformation der Medien ist in diesem Jahr das Hauptthema des ENC. Neben neuen Führungsansätzen, stehen digitale Inhalte, digitale Kundenbeziehungen und digitale Preismodelle auf dem Programm.

Weitere Sprecher sind Boris Trupčević, Direktor von Styria Kroatien und einer der führenden Digital-Köpfe im Styria Konzern, Marina Haydn, Executive Vice President The Economist, Julia Bönisch, Chefredakteurin SZ.de, Maria Exner, stellvertretende Chefredakteurin Zeit Online, Standard-Chefredakteur Martin Kotynek, Michael Angele, Chefredakteur Der Freitag, Nina Kolbe, Art Direktorin Der Freitag, Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner, Uwe Vetterick, Chefredakteur Sächsische Zeitung, Lesewert-Geschäftsführer Ludwig Zeumer u.v.m.

Das gesamte Kongressprogramm finden Sie hier.

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