Jetzt offziell: Gerald Braunberger steigt ins Herausgebergremium der FAZ auf

15.04.2019
 

Die FAZ hat es am Montagmittag bestätigt: Gerald Braunberger tritt in den Kreis der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Er folgt auf Holger Steltzner.

Der Spiegel hatte am Wochenende berichtet, dass sich Werner D'Inka, Jürgen Kaube und Berthold Kohler, die Herausgeber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", auf Gerald Braunberger als neues Mitglied ihres Gremiums geeinigt hätten. Der Aufsichtsrat musste dem Vorschlag noch zustimmen, was nun geschehen ist.

Nach Informationen von "kress pro" war die Zustimmung des FAZ-Aufsichtsrats keinesfalls sicher. Teile des Aufsichtsrats und des Managements hätten sich einen Kandidaten mit einem moderneren Profil gewünscht, so das Magazin für Führungskräfte in Medien.  

Gerald Braunberger, 59, geboren in Bad Homburg, fing nach Abitur, Banklehre, Wehrdienst und dem Studium der Volkswirtschaftslehre im April 1988 bei der FAZ an. Er war sieben Jahre lang in der Wirtschaftsredaktion der Zeitung mit nationaler und internationaler Währungspolitik, Banken und Finanzmärkten befasst. Von Mai 1995 bis Juli 2004 wirkte er als Korrespondent der FAZ in Frankreich mit Sitz in Paris. Danach von August 2004 bis Juni 2007 kehrte Braunberger als Redakteur der Sonntagszeitung wieder in dieFrankfurter Zentrale zurück. Seit Juli 2007 ist Braunberger verantwortlicher Redakteur für den Finanzmarkt der "FAZ" und außerdem zuständig für die montags erscheinende Rubrik Wirtschaftsbücher.

Im Gespräch für Steltzners Nachfolge waren nach Informationen von "kress pro" neben Gerald Braunberger auch FAZ-Digitalchef Carsten Knop, 50, sowie die für Wirtschaftspolitik verantwortliche FAZ-Redakteurin Heike Göbel, 59.

"Für Braunberger sprach, dass er nicht nur als führungserfahren, sondern auch als integrierend gilt. Darauf kam es den drei Herausgebern nach der Erfahrung mit Steltzner ganz besonders an", heißt es im "Spiegel".

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"kress pro" - das Magazin für Führungskräfte in Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Markus Wiegand.

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