Wie es bei Tichy wirtschaftlich läuft

 

Vom Ein-Mann-Online-Blog "Tichys Einblick" an den Kiosk und in die schwarzen Zahlen: Über Roland Tichy, den früheren Chefredakteur der "WirtschaftsWoche", berichtet der aktuelle "Wirtschaftsjournalist".

Die Zahlen weisen eine Erfolgsstory aus. Derzeit pendelt "Tichys Einblick" zwischen 2,5 und 3 Mio. Visits bei 6,5 bis 9 Mio. Klicks. Als Nächstes will er die Zehn-Millionen-Schwelle überschreiten, kündigt Roland Tichy an.

Seit 2016 gibt es "Tichys Einblick" auch als Magazin am Kiosk. Ebenfalls sehr erfolgreich. Der Preis wurde gerade um fast einen Euro auf 8,90 Euro erhöht, was der Auflage nicht geschadet hat. Fast 18.000 hart verkaufte Exemplare sind ein Wort. Im Einzelhandel legt "TE" im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Durchschnitt um 16,3 Prozent zu und pendelt derzeit um 8.500 verkaufte Exemplare.

Im Abonnement hat das Heft um 9 Prozent zugelegt. "Da werden wir in diesem Jahr voraussichtlich die 10.000er-Marke knacken", frohlockt Tichy. Neues Gesamtziel ist, die Auflage auf über 20.000 Stück zu heben. Druck, Anzeigen und Vertrieb steuert er über den Finanzen-Verlag von Frank-B. Werner ("Euro", "Euro am Sonntag", "Börse online").

Man bewege sich stramm in die schwarzen Zahlen und demnächst könnten auch Tantiemen fließen, ist zu hören. Außerdem ist Tichy mit nunmehr rund 200 Videos auch auf Youtube unterwegs. Über sein "TE-TV" auf Sendung habe er in diesem Genre bei den Gesprächsformaten heute bereits bis zu 250.000, im Schnitt rund 100.000 Zuschauer. Ein weiteres Online-Portal für Spezialthemen sei in Planung. Zusammen mit einem Shop und Buchproduktionen "verdienen wir Geld", so Tichy. Wieviel es ist, verrät er nicht. Insider aber meinen, es sei wohl in etwa soviel, wie er bei Holtzbrinck jährlich als Bonus bekommen habe. Ein gutes Dutzend Leute außer ihm verdienen auch ihren Lebensunterhalt.

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Der "Wirtschaftsjournalist" erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Wolfgang Messner, Herausgeber Johann Oberauer.

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