Was ARD-Programmdirektor Herres mit dem Talk am Dienstag vorhat

16.05.2019
 

"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers, Moderatorin Barbara Schöneberger, der ehemalige Springer- und P7S1-Manager Hubertus Meyer-Burckhardt sind u.a. im Herbst am späteren Abend im Ersten zu sehen. Was Programmdirektor Volker Herres plant.

Die Talkshows der ARD-Landesrundfunkanstalten sind schon seit Jahrzehnten ein Aushängeschild. Ab Herbst haben die "NDR Talk Show", der "Kölner Treff", "3nach9" und eine neue Talkshow des RBB aus Berlin dienstags am späteren Abend ihre Premiere im Ersten.

Unter dem gemeinsamen Label "Talk am Dienstag" begrüßen dann Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo, Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt sowie Bettina Böttinger auch das Publikum im Ersten. Hinzukommt das Moderatorinnen-Duo Eva-Maria Lemke und Jessy Wellmer mit einer neuen Talksendung aus der Hauptstadt.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, freut sich darauf, "dem Publikum die ebenso bekannten wie erfolgreichen Formate im Ersten präsentieren zu dürfen". Seine Strategie: "Ergänzt um eine Talksendung aus Berlin wollen wir mit 'Talk am Dienstag' zu Sendungen einladen, die mit einem hohen journalistischen Anspruch, einer heitereren Grundstimmung und überraschenden Situationen ebenso zur Unterhaltung wie zum Mitdenken einladen."

Mit "Talk am Dienstag" setzt Das Erste die Übernahme von Unterhaltungssendungen aus den Dritten fort: "Inas Nacht", "Extra 3" "Ladies Night" und "Carolin Kebekus: Pussy Terror TV " liefen erfolgreich im Dritten und finden nun auch bundesweit regelmäßig ihr Publikum.

Hintergrund: Vor exakt 45 Jahren lief Deutschlands dienstälteste Fernseh-Talkshow über den Bildschirm: "3nach9" aus Bremen von Radio Bremen. Seitdem sind der Tradition der regional verorteten Freitags-Talkshows einige erfolgreich gefolgt: Die "NDR Talk Show" aus Hamburg feiert in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum im NDR Fernsehen, der "Kölner Treff" ist mit 500 Sendungen zur starken Gesprächs-Marke des WDR aus Köln geworden. Bundesweit erreichen sie nach ARD-Angaben zusammen am Freitagabend 2,67 Millionen Zuschauer.

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