Publisherin Julia Moßner: Bei Weiterbildung ist die Erfahrung der Trainer entscheidend

06.06.2019
 

Nebenberuflich studieren, mit dem ganzen Team ins Change-Seminar, Kurzlektionen nach dem Kantinen-Lunch: Weiterbildung funktioniert ganz unterschiedlich. Medien-Führungskräfte und ihre Erfahrungen. Heute: Julia Moßner.

Julia Moßner ist Publisherin der Fachcommunity "Industry of Things" in der Vogel Communications Group. Ihre Erfahrungen mit Weiterbildung:

"Ich halte Weiterbildung - gerade als Führungskraft - für sehr wichtig. Impulse von außen sind wertvoll. Zuletzt habe ich einige Inhouse-Seminare genutzt, zum Thema Führung drei Mal zwei Tage und zum Thema Business Development zwei Mal zwei Tage. In solchen Seminaren ist auch der Austausch mit anderen Führungskräften anregend.

Auf unserem Vogel Campus haben wir Führungswerkstätten als Format zur Auffrischung eingerichtet. Aktuelle Themen sind Führen, Kommunikation und Konflikt. Diese Führungswerkstätten besuche ich, weil sie wirklich weiterbringen. Darüber hinaus bietet unsere Personalabteilung unterschiedliche Coaching-Möglichkeiten. Im Rahmen unserer unternehmensinternen Kommunikation nutze ich sehr gerne das Learning Lunch. Hier informieren einmal pro Woche zur Mittagszeit Kollegen zu ganz unterschiedlichen Themen. Das Mitarbeitermagazin 'Vogel-Flugblatt' ist ein weiterer Kanal für den internen Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer. Geht es um spezielles Wissen, kann man sich in Themengruppen im Intranet einklinken und mit den Kolleginnen und Kollegen kommunizieren. Bei der Auswahl von Weiterbildungsmaßnahmen schaue ich mir genau an, über welche Erfahrung die jeweiligen Trainer verfügen. Wichtig finde ich bei Inhouse-Veranstaltungen, dass das Training auf das Unternehmen maßgeschneidert ist und nicht zu allgemein und abstrakt.

Zu meinen besten Erfahrungen zählen die Führungstrainings und Coachings mit Barbara Ahrens. Die waren super, auch weil es darin um die eigene Persönlichkeit ging. Stark praxisbezogen war auch der Workshop Business-Development mit Professor Dennis Lotter. Es wurden reale Cases bearbeitet, die wir im Tagesgeschäft weitertreiben werden."

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