innogy-Kommunikationsleiter Peter Heinacher kehrt der Energiewirtschaft den Rücken

12.06.2019
 

Der Kommunikationschef von innogy, Peter Heinacher, verlässt das Essener Energieunternehmen im Spätsommer diesen Jahres. Er wirkte lange Jahre als Führungskraft beim "Handelsblatt".

Peter Heinacher ist gegenwärtig für die Bereiche externe und interne Kommunikation, Energiepolitik, Branding, Corporate Responsibility und Events & Sponsoring im innogy-konzern verantwortlich. Darüber hinaus baute er eine digitale interne Dienstleistungs- und Agenturplattform für alle Einheiten des Konzerns in Form eines Joint Ventures auf, in der alle Aktivitäten rund um die Themen Social Media, Content Marketing, Analytics, User Experience und User Interface gebündelt worden sind.

Heinacher stieg 2008 bei der RWE AG zunächst als Politikchef mit Büros in Berlin und Brüssel ein, bevor er später auch den Kommunikations- und Brandingbereich übernahm. Unter seiner Verantwortung wurde unter anderem die Marke innogy eingeführt. Zuvor war er 6 Jahre bei der Deutschen Telekom als Senior Executive Vice President für den Bereich "Politik und Regulierung" zuständig und verantwortete damit die weltweite politische Regulierungsstrategie des Konzerns. Von 1987 bis 2003 arbeitete Heinacher für das  "Handelsblatt" in Düsseldorf. Dabei verantwortete er als Leitender Redakteur und Ressortleiter den Bereich "Wirtschaft und Politik".

Uwe Tigges, Vorstandsvorsitzender der innogy SE, bedauert, "dass sich Peter Heinacher dazu entschlossen hat, der Energiewirtschaft den Rücken zu kehren": "Peter hat sowohl bei RWE als auch bei innogy in kommunikativer Hinsicht mit großer Kreativität und Innovationskraft in herausfordernden Zeiten Maßstäbe gesetzt. Immerhin fielen in seine Zeit als Kommunikationsverantwortlicher die Entscheidung über den Ausstieg aus der Kernenergie sowie die Einführung der Sicherheitsbereitschaft für Braunkohlekraftwerke."

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