Verlagsleiter Dominik Grau: Eine Stunde täglich für Wissensaufbau

 

Nebenberuflich studieren, mit dem ganzen Team ins Change-Seminar, Kurzlektionen nach dem Kantinen-Lunch: Weiterbildung funktioniert ganz unterschiedlich. Medien-Führungskräfte und ihre Erfahrungen. Heute: Dominik Grau, Verlagsleiter Fachinformationen beim Tagesspiegel.

Dominik Grau ist im vergangenen Jahr vom Ebner Verlag in Ulm zum Tagesspiel nach Berlin gewechselt, wo er digitale Produkte entwickelt, umsetzt und vermarktet. Bei Ebner war er zuletzt Chief Innovation Officer. Von 2011 bis 2015 führte Grau als Managing Director den Ebner-Standort in New York und entwickelte von den USA aus digitale Strategien für alle Verlagsbereiche.

"kress pro": Wie oft und zu welchen Themen haben Sie sich in jüngster Vergangenheit aktiv weitergebildet?

Dominik Grau: Derzeit stehen bei mir die Themen künstliche Intelligenz, Digitalisierung im Mittelstand, Sprachassistenten, VR/AR, Podcasts, B2B-Datendienste und Live-Videos auf der Agenda. Die persönliche Fortbildung organisiere ich laufend und flexibel durch Teilnahme an Konferenzen, Hintergrundgespräche, Expertenrunden und kleinere Schulungsmaßnahmen sowohl digital als auch analog.

"kress pro": Auf welche Weise praktizieren Sie Weiterbildung?

Dominik Grau: Neben den vom Arbeitgeber angebotenen Möglichkeiten nutze ich mein über die Jahre aufgebautes persönliches Wissens-Netzwerk, um Chancen für neue Lernkurven oder interessante Fortbildungen oder spannende Gesprächspartner zu erkennen. Alle paar Jahre kommt ein berufsbegleitendes Studium hinzu, als Summer School oder in Form von Semester-Lehrgängen. Unabhängig davon verwende ich rund eine Stunde täglich auf den kontinuierlichen Wissensaufbau.

"kress pro": Was war für Sie die beste Weiterbildungsmaßnahme in den letzten Jahren?

Dominik Grau: Erstens: Etablierung und intensive Nutzung der Ebner Academy gemeinsam mit dem damaligen Managementteam rund um Gerrit Klein und Martin Metzger. Zweitens: Teilnahme an Konferenzen und Seminaren von FIPP und VDZ. Drittens: Kontinuierliche Expertengespräche mit Professoren und universitären Partnern als Folge meines damaligen berufsbegleitenden Studiums in den USA. Viertens: Sessions und Workshops bei der Content Marketing World.

kress.de-Tipp: Das Spezial zur Weiterbildung von Roland Karle ist in "kress pro" 3/2019 erschienen. Sie können die Ausgabe wie das aktuelle Heft 4/2019 in unserem Shop kaufen.

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