Diese Köpfe sind jetzt gefragt: Groth, Renneberg, Reschke, Schöberl, Schönenborn, Knuth, Wulf

 

Wir konnten wieder Profile aus der kress-Personendatenbank "Köpfe" mit Meldungen auf kress.de verknüpfen. Diese Seiten sind besonders gefragt.

Hendrik Groth macht Mesale Tholu zur Volontärin: Der Chefredakteur der "Schwäbischen Zeitung" ist von der journalistischen Arbeit Tholus beeindruckt: Die Ulmerin war 2017 ins Visier der türkischen Strafverfolgungsbehörden geraten, inhaftiert und wegen "Terrorpropaganda" angeklagt worden. "Seit ihrer glücklichen Rückkehr nach Deutschland gab es regelmäßig Kontakte zwischen Frau Tolu und uns", so Groth. Dabei habe der Wunsch Tolus nach einer fundierten medienübergreifenden Ausbildung im Bereich des Regional- und Lokaljournalismus auf das Interesse des Medienhauses an engagierten und talentierten jungen Journalisten getroffen.

Erster Fernstudiengang für Public Relations: Medienexpertin Verena Renneberg hat im IUBH-Fernstudium die Leitung des ersten deutschsprachigen Fernstudiengangs für PR übernommen. "Es gibt bisher keine Möglichkeit, ortsunabhängig PR zu studieren", sagt Renneberg. Für das Fernstudium gibt es einen hohen Praxisanteil: In den ersten vier Semestern werden Studenten eigene PR-Projekte bearbeiten. "Die Projekte dienen unseren Absolventen dann als Arbeitsproben, die sie ihrem Bewerbungsportfolie beifügen können. Alle Semester-Projekte ergänzen sich und bauen aufeinander auf, so dass die Studienreden schließlich eine eigene digitale Pressemappe zu einem selbstgewählten Thema erarbeitet haben."

Aufstieg beim NDR: Anja Reschke wird zum 1. August Leiterin des NDR-Programmbereiches Kultur und Dokumentation: In ihrer neuen Position wird sie auch weiterhin die Sendungen "Panorama" und "Wissen vor acht" im Ersten als Moderatorin präsentieren. Sie tritt die Nachfolge von Katja Wildermuth an, die als Programmdirektorin zum Mitteldeutschen Rundfunk zurückgekehrt ist. Der NDR-Verwaltungsrat hat den entsprechenden Personalvorschlägen von NDR-Intendant Lutz Marmor zugestimmt. Marmor bezeichnet Anja Reschke und Thorsten Hapke, der ebenfalls aufsteigt, als äußerst erfahrene Fernsehprofis: "Sie stehen für das, was den öffentlich-rechtlichen Rundfunk besonders auszeichnet: kritischen und unabhängigen Journalismus. Seit langer Zeit prägen sie mit ihrer hervorragenden journalistischen Arbeit das Programm und das Erscheinungsbild des NDR und des Ersten mit."

Alljährlich unstimmige Daten: Markus Schöberl kritisiert das Reuters Institute for the Study of Journalism. Dieses kommt zu dem Ergebnis, dass paid content in Deutschland nicht so richtig funktioniere. Der Herausgeber von pv digest kritisiert, dass die Oxforder Forscher ihre Statistiken jedes Jahr unverändert messen, aber hunderte Einzelfallberichte aus verschiedenen Verlagshäusern eine andere Realität widerspiegeln. Jährlich kritisiert Schöberl die Berichte, erhält aber nur unzureichende Antworten: "Mal hieß es, die Fehlermarge der Untersuchung sei zu hoch, um Trendbetrachtungen anzustellen. Ein andermal vermutete ein Forscher, dass zwar die Anzahl der Digitalabos und die Menge des Paid Content-Umsatzes ansteigen könnte, dass dahinter aber nicht mehr Personen, sondern eine gleichbleibende Menge Personen mit mehr Abos stehen könnte."

Großumbau beim WDR: Jörg Schönenborn bekommt im Zuge des crossmedialen Umbaus neue Aufgaben - aber damit ist er nicht alleine. Ab sofort leitet Schönenborn die Programmdirektion Information, Fiktion und Unterhaltung. Auch Valerie Weber (Programmdirektion NRW, Wissen und Kultur), Elmar Pott (Programmbereich Wissen, Wirtschaft und Verbraucher) und Gabi Ludwig (Programmbereich Landesprogramme) übernehmen ab sofort mehr Verantwortung. Weitere Umstrukturierungen bis 2020 stehen auch schon in den Startlöchern.

Er könnte Lutz Marmor als NDR-Intendant folgen: Joachim Knuth, aktuell Programmdirektor Hörfunk des NDR, soll die Spitzenposition übernehmen. "Mit Joachim Knuth präsentieren wir dem Rundfunkrat einen hervorragenden Nachfolger für das Amt des Intendanten. Der profilierte Journalist und Medienmanager ist mit dem NDR und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt bestens vertraut", so Ulf Birch, Vorsitzender des Verwaltungsrats

Rote Journalismus-Linien überschritten: RTL-Geschäftsführer Michael Wulf untersucht die Manipulationsfälle in den eigenen Reihen. "Nach entsprechenden Hinweisen einer Kollegin in einem konkreten Fall und einer umgehenden und gründlichen Prüfung des Verdachts konnten dem 39-Jährigen in diesem und in mindestens sechs weiteren Fällen bewusst verfälschende Eingriffe in seinen Beiträgen nachgewiesen werden", heißt es bei RTL. In persönlichen Gesprächen habe der Reporter versucht, die belegbaren Vorwürfe zu relativieren. Da die Beweislage in den geprüften Fällen laut RTL jedoch eindeutig war, sei die sofortige Trennung von dem Mitarbeiter ausgesprochen worden.

 

 

kress.de-Tipp: Sie arbeiten in der Medien- und Kommunikationsbranche? Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.de und legen in der Personen-Datenbank "Köpfe" ein Profil an. Ihren Köpfe-Eintrag können Sie mit einem Passwort bequem selbst pflegen und aktualisieren. Mit Ihrem Profil können Sie sich auf kress.de - beispielsweise mit Kommentaren - präsentieren und sind zudem - wenn gewollt - auch im Netz leicht auffindbar.

Alle Neuzugänge bei den "Köpfen" finden Sie hier.

Exklusive Storys und aktuelle Personalien aus der Medien- und Kommunikationsbranche gibt es von Montag bis Freitag in unserem Newsletter "kressexpress". Kostenlos abonnieren.

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#03

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Was Deutschlands erfahrenster Medienberater Rolf-Dieter Lafrenz jetzt empfiehlt. Dazu: Was die Corona-Krise für die Medienbranche bedeutet.

Inhalt konnte nicht geladen werden.