Auch Top-Manager Sebastian Hauptmann hat Sky verlassen

 

Ohne seinen Fachmann fürs Zupacken muss Carsten Schmidt, CEO von Sky Deutschland, nun auskommen: Sebastian Hauptmann, bislang Executive Vice President Operations, hat der Plattform den Rücken gekehrt.

Damit dünnt sich die Führungsspitze des Pay-Unternehmens in München-Unterföhring weiter aus. Zuletzt wurden die Abgänge von Sportchef Roman Steuer und Chefkommunikator Ralph Fürther bekannt (kress.de) berichtet. Nun ist mit Sebastian Hauptmann ein weiterer langjähriger Top-Manager gegangen - nach neun Jahren im Unternehmen. Und selbstverständlich "im gegenseitigen Einverständnis", wie es bei Sky heißt.

Hauptmann hatte bei Sky verschiedene Führungspositionen inne. Er fingt 2010 mit der Leitung der Supply Chain und dem Aufbau des sogenannten "Continuous Improvement Programs" an. Sein Zuständigkeitsbereich wuchs 2012 um den Bereich Procurement & Facilities an. 2015 übernahm Sebastian Hauptmann zusätzlich den Customer Service bei Sky und trieb dort die Digitalisierung voran. Seit 2015 war er als Executive Vice President Operations Teil des Management-Teams, zwischenzeitlich betreute er auch interimistisch den HR-Bereich.

Als "zupackenden Manager, der in seiner Zeit bei Sky viel bewegt und viel erreicht hat", verabschiedet ihn nun CEO Carsten Schmidt. Hauptmann habe sich nicht gescheut, "große Veränderungen anzuschieben und erfolgreich umzusetzen". Wohin es den Abgänger zieht, wurde noch nicht bekannt.

Hintergrund: Carsten Schmidt spricht angesichts der Personalien aus seinem Haus von der "Grundvoraussetzung für den nachhaltigen Erfolg eines jeden Unternehmens, sich sowohl organisatorisch als auch in punkto Angebot und Service kontinuierlich weiterzuentwickeln". In der Unternehmensorganisation bedeute dies, "dass wir unsere Strukturen regelmäßig überprüfen und verschlanken, um noch agiler und flexibler agieren zu können", so der Sky Deutschland-CEO.

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