Chefredakteur Jochen Kalka geht - wie W&V sich mit Holger Schellkopf neu aufstellt

15.07.2019
 

Jochen Kalka, langjähriger Chefredakteur von "W&V", "Kontakter", "Lead", und der zum Süddeutschen Verlag gehörende Verlag Werben & Verkaufen trennen sich. Wie die neue Führungsmannschaft um den bisherigen Digital-Chefredakteur Holger Schellkopf aussieht.

"Der Verlag war mein Leben, der Teamgeist in der Redaktion ist einmalig, dafür bin ich sehr dankbar. Auch dass mir der Verlag immer viel Spielraum ließ, dass ich viel bewegen konnte. W&V mit den großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde ich sehr vermissen. Ich glaube an die Menschen bei W&V und wünsche dem Verlag weiterhin das Beste!", sagt Jochen Kalka, der bereits im Jahr 1992 bei W&V anfing und nach einem kurzen Abstecher bei Burda (97/98) zu dem Verlag zurückkehrte.

W&V-Geschäftsführer Christian Meitinger bedankt sich für Kalkas weit überdurchschnittlichen Einsatz: Er habe es verstanden, mit der gesamten Branche in engem, vertrauensvollem Kontakt zu sein. "Kalka stand für W&V. Das zeigt sich auch in den verlegerischen Daten, etwa in der stabilen Auflage des Printobjekts, das seit dem letzten Relaunch, den das Team zum Jahreswechsel durchgeführt hat, wieder richtig gut dasteht", betont Meitinger. Er setzt auf eine neue Führung.

Die redaktionelle Hauptrolle bei W&V spielt künftig Holger Schellkopf, seit April 2017 Chefredakteur Digital, zuvor acht Jahre stellvertretender Chefredakteur beim Mittelbayerischen Verlag.

Um Chefredakteur Schellköpf werden künftig Verena Gründel (bislang Redakteurin im Marketingressort von W&V), Stefan Lara Torres (Artdirector) und Rolf Schröter (Ressortleiter Marketing) als Mitglieder der Chefredaktion agieren (siehe Bildergalerie). "Ich freue mich sehr darüber, dass wir diese wichtigen Positionen aus der bestehenden Redaktion besetzen können. Gründel, Lara Torres und Schröter haben ihre hohe Qualität nicht zuletzt bei der Entwicklung der aktuellen Produkte immer wieder unter Beweis gestellt. In der neuen Rolle werden sie ihre Stärken noch besser ausspielen können", so Schellkopf.

Seine Strategie: "Die redaktionelle Organisation soll über alle Plattformen und  Kanäle hinweg konsequent auf die aktuellen und künftigen Aufgaben ausgerichtet werden. Dazu gehört die Bildung von Produkt- und Content-Teams ebenso wie ein besonderer Blick auf die wichtigen Bereiche Audience Development und Audience Engagement."

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