Köpfe-Gespräch: Wie Ex-DAZN-Chef Kay Dammholz die kleinste Sportagentur der Welt führt

 

Es geht wieder um die Fußball-Wurst: Kay Dammholz, ehemals DAZN-Geschäftsführer, spürt hautnah, wie der Pulsschlag hochgeht, wenn wichtige Rechte auf den Markt kommen. Mit der Sportmarketing-Agentur SASS hat er sich selbstständig gemacht und mischt nun im Lizenzgeschäft fleißig weiter mit. Zum Köpfe-Gespräch.

kress.de: Herr Dammholz, wie viel Anspannung liegt für einen Sportrechte-Experten eigentlich in der Luft, wenn am Horizont schon wieder die nächste Gewitterfront mit der anstehenden Bundesliga-Ausschreibung aufzieht?

Kay Dammholz: Die Anspannung ist erheblich, besonders für mich mit meiner Bundesliga-Vergangenheit und persönlichen Bekanntschaft mit vielen der handelnden Personen bei der DFL sowie bei vielen der potenziellen Bietern. Allerdings würde ich das Gefühl positiver als "freudige Nervosität" beschreiben. Auf der einen Seite liegt vor der Bundesliga-Ausschreibung generell etwas Elektrisierendes in der Luft, noch zusätzlich verstärkt durch die wohl noch vorher stattfindende Vergabe der UEFA Champions League Rechte. Auf der anderen Seite bin ich persönlich als Agenturinhaber gespannt, ob und welche Rolle die SASS Media in diesem Abenteuer spielen kann.

kress.de: In der Branche hat man Sie zuletzt als DAZN-Geschäftsführer, der für die Perform-Gruppe forsch spannende Sportrechte für den deutschen Markt an Land zieht, wahrgenommen. Wie viel freier können Sie jetzt agieren, wenn Sie nicht mehr an ein Mutterhaus gebunden sind?

Kay Dammholz: Ohne an ein großes Mutterhaus und entsprechende Hierarchien gebunden zu sein, kann man ohne Frage sehr viel freier und flexibler agieren und Projekte mit einer selbst bestimmten Priorität, Intensität, Philosophie und Business-Ethik angehen. Auf der anderen Seite fehlen einem aber natürlich die Strukturen im Rücken und vor allem die finanzielle Fire-Power einer großen Organisation. Auf den Verkäufer eines Top-Rechts und den Einkäufer mit großem Rechte-Budget kommt das Business automatisch zu - während von einer kleinen unabhängige Agentur viel Aktionismus und Einfallsreichtum gefordert wird. Aber es liegt auch ein Stück weit der Reiz darin, die Bedürfnisse von Kunden mit ihren unterschiedlichen Geschäftsmodellen zu erkennen und herauszufinden, womit man ihnen konkret helfen kann.

kress.de: Inwieweit war das eigentlich ein schon länger gehegter Plan von Ihnen, eines Tages mit einer eigenen Agentur in die Selbstständigkeit zu wechseln?

Kay Dammholz: Die Selbstständigkeit war ein schon lang gehegter Traum von mir. Mein Vater war Unternehmer, und ich habe gute Bekannte, die ich für ihr erfolgreiches Unternehmertum bewundere. Allerdings waren die unterschiedlichen Positionen, die ich bislang im Sportbusiness bekleiden durfte, viel zu interessant und reizvoll, als dass ich den Wunsche nach Selbstständigkeit schon früher hätte realisieren wollen. Im Herbst letzten Jahres schien dann aber der ideale Zeitpunkt gekommen: Nach verantwortlichen Positionen als Rechtehändler bei Agenturen, bei der DFL auf Lizenzgeber-Seite und bei DAZN als Lizenznehmer mit Startup-Charakter hatte ich die in meinen Augen wichtigsten Bereiche im Sportrechte-Business hautnah erlebt und mitgestaltet, und der Kreis hatte sich somit für mich geschlossen. Der Moment war gekommen, ab dem ich meine Erfahrung und mein internationales Netzwerk eigenverantwortlich als Unternehmer zum Einsatz bringen wollte.

"SASS ein in der Branche sehr positiv besetzter Begriff, der für die schönen Aspekte und Augenblicke unseres Sportrechte-Geschäfts steht."

kress.de:  Mit dem Namen SASS Media soll es eine Bewandnis haben, die sich Kennern der Sport- und Sportrechte-Szene schnell erschließt. Klären Sie uns doch noch mal kurz auf.

Kay Dammholz: Die Frage nach dem Namen SASS Media bekomme ich tatsächlich überwiegend von Menschen außerhalb der Sportrechte-Szene gestellt. Die Buchstaben SASS stehen für "Sports - Acquisitions - Sales - Strategy", also für die Kompetenzen und Tätigkeiten der SASS Media. Aber darüber hinaus ist SASS Media augenzwinkernd angelehnt an das SASS Café in Monaco. Während der dort jährlich stattfindenden weltweit größten Sportrechtemesse SPORTEL ist das SASS Café der inoffizielle Dreh- und Angelpunkt der Branche. Dort trifft man sich nach manchmal langer Zeit wieder, es werden in guter Atmosphäre die aktuellsten Neuigkeiten, Trends und Personalien ausgetauscht sowie die besten Abschlüsse gefeiert. Daher ist "SASS" ein in der Branche sehr positiv besetzter Begriff, der für die schönen Aspekte und Augenblicke unseres Sportrechte-Geschäfts steht.

kress.de: War es denn schwierig, von den Kollegen in Monaco eine Art Erlaubnis für Ihren Firmennamen zu kriegen?

Kay Dammholz: Wir haben uns nicht um eine Erlaubnis bemüht. Die SASS Media ist kein gastronomischer Betrieb und es besteht daher keinerlei Verwechslungsgefahr. Ich denke sogar, dass die Betreiber des Lokals ein klein wenig stolz wären, wenn die SASS Media eines Tages einen großen Abschluss im SASS Café feiern sollte. Die Markenrechte für SASS Media haben wir uns übrigens ohne Probleme europaweit schützen lassen.

kress.de: Sie haben sich mit Robert Niemann, den man unter anderem als Vermarktungspartner von Oliver Kahn kennt, zusammengeschlossen. Wie teilen Sie sich bei SASS Media denn im Groben die Aufgaben auf?

Kay Dammholz: Die Partnerschaft mit Robert Niemann war ein Glücksfall für mich, da er mir als erfahrener Unternehmer den Weg in die Selbstständigkeit erheblich erleichtern konnte. Wir kennen und schätzen uns seit vielen Jahren aus unserer gemeinsamen Zeit bei der DFL. Die SASS Media als Partner zu gründen und aufzubauen war ein naheliegender Schritt, da wir einerseits in vielen Dingen ähnlich ticken, während wir uns andererseits in verschiedenen Aspekten ergänzen. Nach der erfolgreichen Start-Phase haben wir uns nun darauf verständigt, dass ich die SASS Media vollständig übernehme und Robert Niemann seine eigene seit über 18 Jahren bestehende Firma NIEMANN International weiter führt. Im Rahmen dieser Weiterentwicklung wollen wir auch in Zukunft bei ausgesuchten Sport-Projekten partnerschaftlich zusammenarbeiten. Während ich mich mit der SASS Media auf das Sportbusiness fokussiere, bleibt Robert Niemann mit seiner Firma in verschiedenen Bereichen aktiv.

kress.de: Sie dürften das Kleingedruckte der einschlägigen Lizenzverträge, aber auch die Geschäftspraktiken in der Sportvermarktung bestens kennen. Welches Erfahrungswissen ist denn für Ihre neuen Aufgaben am wichtigsten?

Kay Dammholz: In der Tat kenne ich mich recht gut aus in allen wesentlichen Details der weltweiten Sportrechte-Branche, sei es die lizenzrechtliche Seite mit unterschiedlichsten Marktsituationen, Preisgefügen, Vergabeverfahren, Auswertungsfenstern, Verwertungsformen etc., sei es die Business-Seite mit diversen Geschäftsmodellen der Verwerter-Seite inklusive Distributions- und Vermarktungs-Partnerschaften. Selbst in Bereichen wie Produktion, Sendebetrieb und Streaming bis hin zu redaktionellen Themen und Formaten konnte ich über die Jahre ein gutes Verständnis entwickeln, und ich weiß seit meiner Zeit bei DAZN, was es heißt, einen neuen Sender aufzubauen. Über meine eigenen Kompetenzen hinaus kann ich zudem Top-Experten aus meinem Netzwerk zu Spezialthemen hinzuziehen. So arbeite ich mich zum Beispiel zunehmend in das Thema Sports Investments ein - mit dem Ziel, Investoren bei ihrem Einstieg in deutsche Fußball-Clubs zu begleiten. Ich denke, dass nur wenige kompakte Sportagenturen ein so weites Spektrum an Expertise anbieten können.

"Die DFL scheint dem Thema OTT/Streaming eine besondere Priorität einzuräumen."

kress.de: Die bislang bekannt gewordene neue Paketstruktur für die Bundesliga-Fußball-TV-Rechte wirkt erneut wie in Stein gemeiselt und muss ja auch kartellrechtlich wasserdicht sein. Wie viel Chancen sehen Sie trotzdem, an der einen oder anderen Stelle die neuen Pläne zu modifizieren oder mit ungewöhnlichen Ideen mit Leben zu füllen?

Kay Dammholz: In der Tat wirkt die kürzlich bekannt gewordene neue Paketstruktur schon recht final. Allerdings muss man abwarten, was die Antworten der vom Kartellamt befragten Unternehmen für Auswirkungen haben und auch was das Kartellamt selber dazu sagt. Insofern hatten Medienunternehmen mit der Befragung bereits eine erste gute Möglichkeit, auf die Ausschreibung Einfluss zu nehmen. Und ich gehe davon aus, dass einige Unternehmen diese Chance auch genutzt haben. Sobald die DFL die finale Ausschreibung dann ankündigt und die Unterlagen an registrierte Unternehmen verschickt, werden die finale Paketstruktur aber auch viele andere wichtige Aspekte wie Distributionsverpflichtungen etc. deutlich. Aber selbst an dieser Stelle enden nicht die Möglichkeiten der Unternehmen zur Einflussnahme. Sofern ein Bieter etwa eine außergewöhnliche Idee hat, die Rechte verwerten zu wollen, und davon ausgeht, dass diese Pläne den Gremien gefallen könnten, dann könnte man das auch im Vorfeld an richtiger Stelle verlautbaren. Das Bundeskartellamt und die DFL scheint dem Thema OTT/Streaming eine besondere Priorität einzuräumen.

kress.de: Wann steht aus Ihrer Sicht eigentlich mehr Beratungsbedarf an – vor, während oder sogar nach des Wettstreitens um große Rechte?

Kay Dammholz: Aus meiner Agentur-Sicht besteht – vielleicht wenig überraschend – in allen drei Phasen Beratungsbedarf, vor allem für Unternehmen, die in der Vergangenheit noch nicht erfolgreich an einem Ausschreibungsprozess der DFL teilgenommen und noch keine wesentlichen Bundesliga-Rechte erworben haben. Vor der Ausschreibung, also in den kommenden Wochen und Monaten, gilt es viele Hausaufgaben zu machen sowie Szenarien zu entwickeln, welche Pakete zu welchen Preisen man gerne erwerben würde und wie die entsprechende Verwertung und das passende Geschäftsmodell dafür aussähen. In dieser Phase kann man zudem noch bedingt auf die DFL und ihre Pakete einwirken, damit der geplanten Verwertung im Erfolgsfall dann idealerweise nichts im Wege steht. In der zweiten Phase, dem tatsächlichen Vergabeprozess, kommt es auf die richtige Umsetzung der vorher festgelegten Bieterstrategie an sowie darauf, im heißen Ausschreibungsverlauf rational zu agieren und reagieren. In der dritten Phase, nach der (erfolgreichen) Ausschreibung gilt es schließlich, im Zuge von Ergänzungsvereinbarungen mit der DFL die erworbenen Rechte abzurunden und in die konkrete Umsetzung der Verwertung zu gehen, also Aufbau von Produktion, Redaktion und Vermarktung, Erstellen von Marketingstrategien und Werbekampagnen, Verhandlung mit Distributionspartnern etc. alles in enger Abstimmung mit der DFL. Ein Beratungsbedarf ist meines Erachtens also in allen drei Phasen gegeben.

"SASS Media sucht nicht das Scheinwerferlicht."

kress.de: Welche Vorteile Ihrer Arbeit können Sie gegenüber Ihren Kunden besonders herausstreichen?  

Kay Dammholz: Neben meiner fachlichen Eignung, meiner vielseitigen Erfahrung und meinem weltweiten Netzwerk kann ich meinen Kunden Professionalität und Diskretion anbieten. Die SASS Media sucht nicht das Scheinwerferlicht einer öffentlichkeitswirksamen Bestätigung für die gemeinsam mit dem Kunden erreichten Erfolge. Die Kunden stehen stets im Mittelpunkt.

kress.de: Welche Tipps können Sie Kollegen geben, die ebenfalls mit einer unternehmerischen Tätigkeit liebäugeln?

Kay Dammholz: Bereits neun Monate nach Gründung einer Agentur Ratschläge geben zu wollen, fühlt sich für mich voreilig und vielleicht sogar ein wenig vermessen an. Was ich aber trotzdem schon sagen möchte, ist dass man den Weg in die Selbstständigkeit einerseits aus voller Überzeugung gehen sollte und nicht etwa halbherzig oder aus Verlegenheit. Und andererseits sollte man idealerweise entweder schon gleich zu Beginn einen zahlenden Kunden haben oder zumindest über ein anständiges finanzielles Polster verfügen. Denn mit diesen beiden Vorbedingungen bringt man leichter die Kraft, die Souveränität und das Durchhaltevermögen auf, die man in der ersten Aufbau-Phase der Neugründung für einen Firmenaufbau ohne negativen Stress und Existenzangst benötigt.

kress.de: Wenn Sie auf die Stationen Ihrer Berufslaufbahn zurückblicken: Wo haben Sie am meisten gelernt und welche Persönlichkeiten haben Sie im Rückblick entscheidend geprägt?

Kay Dammholz: Bei allen Stationen meiner Laufbahn habe ich glücklicherweise sehr viel lernen können, meistens im Positiven, aber manchmal auch, wie man es nicht macht. Analog verhält es sich mit den vielen interessanten Persönlichkeiten, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Von vielen Vorgesetzten konnte ich etwas lernen und für mich mitnehmen, meistens waren es Aspekte ihrer Persönlichkeit oder bestimmte Talente wie Menschenführung, Verhandlungsgeschick, politisches Gespür oder vernetztes "Big Picture"-Denken. Sehr wichtig in meinen beruflichen Stationen war für mich, dass meine Lernkurve stets nach oben zeigte, und ich eine große Neugier und Leidenschaft für meine Aufgaben verspürte. Sobald sich das Gefühl einstellte, nichts mehr zu lernen oder nichts Sinnvolles mehr beitragen und bewirken zu können, war es an der Zeit, mich nach einer neuen Herausforderung umzuschauen.

kress.de: Was bringt Sie auf die besten Ideen?

Kay Dammholz: Ich verbringe gern viel Zeit mit Nachdenken, etwa beim Sport oder in der Natur. Zudem inspiriert mich der angeregte offene und vertrauensvolle Austausch mit Freunden und langjährigen Geschäftspartnern.

kress.de: Gerade der Aufbau eines neuen Unternehmens fordert viel Kraft und Einsatz meist doch über die üblichen Bürozeiten hinaus: Wie und wo tanken Sie Ihre Kraftreserven auf?

Kay Dammholz: Interessanterweise beflügelt mich der Aufbau des eigenen Unternehmens so sehr, dass ich aktuell nur selten Erschöpfung verspüre. Mir macht es einen Riesen-Spaß, Ansätze und Ideen in Eigenregie voranzutreiben und handverlesene Projekte mit Kunden und Partnern umzusetzen. Das Angestelltenverhältnis mit interner Politik, Hierarchien, Kompetenzgerangel und Bedenkenträgerei vermochte mich hingegen rückblickend schon des Öfteren zu frustrieren und erschöpfen.

kress.de: Sie führen ein "kressköpfe"-Profil. Wie wichtig ist das Netzwerken für Sie?

Kay Dammholz: Das Netzwerken war immer ein ganz wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich bin stolz darauf, dass viele meiner Kunden und Geschäftspartner über die Jahre zu Freunden geworden sind. Jetzt als Unternehmer mit der "kleinsten Sportagentur der Welt", wie wir gern scherzhaft kokettieren, ist das Netzwerken natürlich noch wichtiger geworden, allein schon aus dem erwähnten Grund, dass der automatische Zufluss von Business ausbleibt. Man muss selbst ständig Relevanz für sich erzeugen bei Unternehmen, Rechteinhabern und Lizenznehmern und seine Daseinsberechtigung in Form eines konkreten Mehrwerts für den Kunden unter Beweis stellen. Das ist ein wichtiger Punkt und Perspektivwechsel, den es für mich zu lernen und verinnerlichen galt und gilt: Im Unternehmen war es als Angestellter meine Aufgabe, die Herausforderungen eben dieses Unternehmens zu meistern. Jetzt als Agentur ist es meine Aufgabe, andere Unternehmen bei der Bewältigung ihrer Probleme und Herausforderungen bestmöglich zu unterstützen.

kress.de: Welche Neuigkeiten und beruflichen Inspirationen ziehen Sie aus Ihrer Lektüre von kress.de und "kress pro"?

Kay Dammholz: kress.de und "kress pro" helfen mir dabei, stets uptodate zu sein und keine relevante Entwicklung oder Personalie zu verpassen. Alle Neuigkeiten, Entwicklungen und Trends zu kennen, gehört in meinen Augen zwingend zum Erfolgsrezept einer modernen Beratungs- und Vermarktungsagentur.

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