Studie: Klassisches Fernsehen auf dem Thron

09.08.2019
 

Der heutige kress.de-Aufmacher zu Sky untermauert das Ergebnis: Die Deutschen schauen trotz wachsender Beliebtheit von Mediatheken und Streaming-Angeboten noch immer am häufigsten klassisches Fernsehen. Mehr Zahlen der GfK-Studie im Auftrag von Hubert Burda Media.

90 Prozent der Befragten gaben an, zumindest einmal im Monat klassisches Fernsehen zu schauen. Mit 57 Prozent folgten die Mediatheken, Videoportale (53 Prozent) und Streaming-Abonnements (49 Prozent). Dies ist Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von "TV Spielfilm" (Hubert Burda Media).

Wie Filme, Serien, Nachrichten oder auch Sportübertragungen geguckt werden, ist dabei in großem Maß eine Altersfrage: Menschen zwischen 14 und 29 Jahren nutzen dafür überwiegend (95 Prozent) ihr Smartphone. Bei den über 50-Jährigen liegt dagegen das Fernsehgerät unangefochten auf Platz eins (96 Prozent der Befragten).

75 % der unter 29-Jährigen nutzen Streaming-Portale (+11 Prozentpunkte zu 2018) und auch 56 % der mittleren Altersgruppe schauen Filme und Serien auf Abruf - auch hier sind es 10 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Bei den Jüngeren summiert sich die Sehdauer von Netflix und Co. auf 1 Stunde 18 Minuten pro Tag. "Damit hat Streaming bei den unter 30-Jährigen das klassische Fernsehen mit knapp unter einer Stunde bereits abgehängt", sagt Marion Sperlich, Head of Client Research bei Media Market Insights (Hubert Burda Media).

Hintergrund: Für die repräsentative Studie Screens in Motion 2019 hatte die GfK 2022 Menschen zwischen 21. Februar und 4. März 2019 online befragt.

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