Mit welchem Team Chefredakteur Moritz Döbler die Rheinische Post führen wird

 

Von der Nordsee an den Rhein: Moritz Döbler wird seinen neuen Posten als Chefredakteur der "Rheinischen Post" in Düsseldorf spätestens zum 1. Januar antreten. Dann auch mit einer neuen stellvertretenden Chefredakteurin.

Derzeit ist Döbler noch Chefredakteur des "Weser-Kuriers" in Bremen und zugleich Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG. Auf den Chefetagen hat der künftige Nachfolger von Michael Bröcker bei der "RP" schon viel Erfahrung gesammelt. Vor seiner Zeit beim "Weser-Kurier" war Döbler Mitglied der Chefredaktion der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel", für den er insgesamt zehn Jahre lang arbeitete.

Frühere Stationen hatten Moritz Döbler zu Reuters und der dpa gebracht. Er ist studierter Betriebswirt und Absolvent der Henri-Nannen-Schule, an der er auch regelmäßig mittlerweile selbst unterrichtet. Noch-Amtsinhaber Michael Bröcker wechselt zum 1. Oktober zur Media Pioneer GmbH & Co nach Berlin.

Seinem neuen Arbeitsplatz sieht der künftige Chefredakteur der "RP" mit großer Vorfreude entgegen. "Die Rheinische Post ist eine exzellente Medienmarke mit bundesweiter Relevanz und besonderer regionaler Verankerung, die im Digitalen alle Chancen hat", so Moritz Döbler.

Als einen "hervorragenden Journalisten" mit "exzellenten fachlichen Qualitäten" begrüßt Felix Droste, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rheinischen Post Mediengruppe, den künftigen Chefredakteur an Bord. Als profilierten, erfahrenen Journalisten "mit unternehmerischen Denke" bezeichnet ihn Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe.

Künftig kann er mit einem aufgefrischten Führungsteam arbeiten: Eva Quadbeck, Leiterin der Berliner Parlamentsredaktion der "Rheinischen Post" wird neue stellvertretende Chefredakteurin - neben Horst Thoren. Sie hat ihren Berliner Posten seit 2014 inne.

Hintergrund: Michael Bröcker war seit 2014 Chefredakteur der "RP". Er arbeitet nun mit Gabor Steingart bei dessen weitreichenden Berliner Projekten zusammen, die auch neue journalistische Modelle etablieren sollen.

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