Wie man den richtigen Digital-Dienstleister auswählt

 

Die lokalen Reichweitenportale des "Mannheimer Morgen" sind fünf Jahre nach ihren Start nun profitabel. Volker Pfau, zuständig unter anderem für Mannheim24 und Heidelberg 24, schildert in "kress pro", welche Erfahrungen er mit Ippen Digital gemacht hat. Und er verrät sechs Tipps für die Branchenkollegen.

Zwei Monate von der Konzeption bis zum Start: Das Versprechen von Ippen Digital klang unwiderstehlich, als die Mediengruppe Dr. Haas vor fünf Jahren überlegte, wie sie ihre geplanten Reichweitenportale Mannheim24 und Heidelberg24 möglichst schnell umsetzen könnte.

Das traditionsreiche Mutterhaus des "Mannheimer Morgen" wollte diesen Markt in der Metropolregion für sich einnehmen, bevor es jemand anderes tun würde. "Der Zeitplan war letztlich der Grund, warum sich unser Haus für Ippen Digital entschieden hat", sagt Volker Pfau im Gespräch mit dem aktuellen "kress pro" (6/2019). Der frühere Chefredakteur von RP Online stieß damals als Geschäftsführer der neu gegründeten Dachgesellschaft Headline24 zum Unternehmen. 

Ippen Digital (ID) und Headline24 konzipierten die Seiten gemeinsam. Das Design wurde mit Xmedias, der Inhouse-Werbeagentur von Dr. Haas, abgestimmt. Anschließend kümmerte sich ID um die komplette technische Einrichtung und die Schulung der Mitarbeiter. Nach zwei Monaten waren die Portale tatsächlich live. Heute, fünf Jahre nach ihrem Start, wird Headline24 im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnzone erreichen.

Damals wurde Headline24 der erste externe Kunde von Ippen Digital. Heute setzt ein gutes Dutzend News-Websites zwischen Bremen und Rosenheim auf die ID-Plattform, dazu kommen die hauseigenen Medien vom "Fehmarnschen Tageblatt" bis zum "Münchner Merkur". "Unser Grundgedanke ist, auch in einem heterogenen Netzwerk wie unserem die Vorteile von Skalierung zu nutzen", sagt Geschäftsführer Jan Ippen. "Das Internet ist überall gleich. Fehmarn kann ja keine schlechte Seite machen, nur weil sie kein Geld haben."

Kann sich der Erfolg wiederholen? Und worauf muss man bei der Auswahl eines geeigneten Digital-Partners achten. Für "kress pro" hat Headline24-Geschäftsführer Volker Pfau dazu sechs Leitfragen aufgestellt:

1. Wie reagiert der Dienstleister auf Sonderwünsche in der Entwicklung? Skeptisch bis ablehnend? Dann ist er ein guter Sparringspartner. 

2. Wie viele Mitarbeiter hat der Dienstleister in seiner Entwicklungsabteilung? Je mehr, desto besser. 

3. Welche technischen Projekte sind in der Pipeline? Gibt es dazu einen Release-Plan? Wie sah der Plan in der Vergangenheit aus? Konnten die Termine gehalten werden? 

4. Gibt es einen dezidierten Ansprechpartner, der mit regelmäßigen Sprechstunden zur Verfügung steht? 

5. Gibt es ein Ticketsystem? Wie schnell wird reagiert? 

6. Gibt es eine Vision, wo das Unternehmen in drei bis fünf Jahren mit seinen Produkten und Services stehen will?

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Sie möchten wissen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Headline24 und Ippen Digital konkret gestaltete und welche beachtlichen Vermarktungserfolge die Kooperation erzielt? Marcus Schuster beschreibt dies detailliert im aktuellen Case im gedruckten Heft. Neugierig geworden, welche Learnings sich für Sie persönlich ableiten lassen? Dann kaufen Sie bitte die aktuelle kress pro-Ausgabe 5/2019 in unserem Shop.

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