Eva Lindenau soll Co-Chefin von Phoenix werden

 

Beim Ereigniskanal Phoenix von ARD und ZDF läuft alles auf eine Frauen-Doppelspitze hinaus. Dem scheidenden Programmgeschäftsführer Helge Fuhst soll Eva Lindenau vom WDR nachfolgen.

Die 1975 in Düsseldorf geborene Rechtsanwältin und Redakteurin würde dann die ARD-Seite der Geschäftsführung übernehmen. Laut einer Meldung der "Süddeutschen Zeitung" kursiere ihr Namen bereits bei dem Sender mit Sitz in Bonn. Die Intendanten müssten Eva Lindenaus Berufung noch zustimmen. Bestätigt wurde die Personalie noch nicht.

Eva Lindenau ist gebürtige Düsseldorferin und Rechtsanwältin. Zum Sender, der von beiden großen öffentlich-rechtlichen Anstalten getragen wird, könnte sie auch deshalb gut passen, weil sie ihre Karriere einst beim ZDF antrat, wo sie von 2004 bis 2006 Redakteurin war. Dann wechselte sie für zwei Jahre zum NDR, um seit 2008 für das WDR Fernsehen zu arbeiten. Seit 2010 steht sie in Köln in Diensten der WDR-Wirtschaftsredaktion, die sie seit 2017 auch stellvertretend leitet.

Vakant wurde der Posten, auf den Lindenau nachrücken soll, weil der bisherige Phoenix-Co-Geschäftsführer Helge Fuhst im Oktober als zweiter Chefredakteur zu "ARD aktuell" nach Hamburg wechselt.

Hintergrund: Phoenix ging im April 1997 erstmalig auf Sendung. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender, spezialisiert auf Ereignis-, Politik- und Dokumentationsinhalte, gilt als Gemeinschaftseinrichtung von ARD und ZDF, wobei die ARD-Seite durch den WDR vertreten wird. Sendersitz ist das ehemalige Hauptstadtstudio von ZDF und WDR in Bonn.

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