Comedian Ingmar Stadelmann modiert die rbb-Abendshow

 

Noch humorvoller möchte die satirisch-politische "Abendshow" im rbb-Fernsehen werden. Deswegen übernimmt erstmalig am 24. Oktober Ingmar Stadelmann die Haupt-Moderation. Die Anstalt kennt er bereits als Radio-Mann.

Gleichzeitig hat die "Abendshow" mit Robert Wilde einen neuen Redaktionsleiter erhalten. Der aus Wien stammende Regisseur und Producer war bislang unter anderem für die ZDF-Satiresendung "heute-show" sowie für "Ulmen TV" im Einsatz.

Ingmar Stadelmann, der aus Sachsen-Anhalt stammende Comedian, war schon oft Gast in der "Abendshow", die er nun übernimmt. Marco Seiffert gibt die Moderation ab - "auf eigenen Wunsch", wie es beim rbb heißt. Seiffert wird wie bisher die Sendung "Der Schöne Morgen" auf radioeins und den Kommentatoren-Talk aus dem Tipi am Kanzleramt auf radioeins und im rbb-Fernsehen moderieren.

Britta Steffenhagen, die die "Abendshow" bislang zusammen mit Marco Seiffert präsentierte, wird der Sendung vor und hinter der Kamera erhalten bleiben, aber auch wie bisher die "radioeins Radio Show" moderieren.

Stadelmann moderiert auch bei Fritz, dem jungen Radioprogramm des rbb, ist aber auch bei anderen Sendern, unter anderem im WDR, im Einsatz. 2014 erhielt er den Deutschen Comedypreis und siegte beim RTL Comedy-Grand-Prix. Außerdem gewann er 2015 beim vom rbb ausgerichteten "Großen Kleinkunstfestival der Wühlmäuse" den Jury- und den Publikumspreis. Sein Plan bei der "Abendshow" lautet: "Wir sollten über alles sprechen, über alles Witze machen, über alles lachen und über alles nachdenken."

Von einem "neuen Push in Richtung Humor und Satire", spricht rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus. Er freut sich, dass er mit Ingmar Stadelmann "einen echten Stand-Up-Comedy-Profi" verpflichten kann, der sich zudem durch eine "sehr eigene Perspektive auf Berlin" auszeichnet.

Hintergrund: rbb-Intendantin ist Patricia Schlesinger. Für den Programmbereich "Unterhaltung und junge Formate", in der die 45-minütige "Abendshow" fällt, ist Heiner Heller als Leiter zuständig. Das satirisch-politische Metropolen-Format ging 2017 erstmalig auf Sendung.

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