Rapp und Bönte bleiben Führungskräfte beim BR

 

BR-Intendant Ulrich Wilhelm kann weiter mit verdienten Führungskräften arbeiten: Der Rundfunkrat verlängerte aktuell die Amtszeiten von Monika Rapp, Leiterin der Hauptabteilung Personal, und von Andreas Bönte, Leiters des Programmbereichs BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat.

Die 50-jährige Rapp ist damit bis zum 31. März 2025 für weitere fünf Jahre für alle Personalthemen im BR zuständig. Dazu gehören neben der Betreuung der festangestellten und freien Mitarbeiter auch die Personalentwicklung und das Vergütungsmanagement des BR. Außerdem verantwortet sie die Tarif-Fragen, die Altersversorgung im Haus und das Personal-Controlling. Sie ist derzeit eng in das Umstrukturierungsprogramm "BR hoch drei" eingebunden.

Monika Rapp studierte BWL an der FH München und kam bereits 1994 zum BR. Zunächst arbeitete sie als Referentin in der Personalabteilung, 2004 übernahm sie die Leitung der Personalbetreuung. Ab 2012 war sie stellvertretende Hauptabteilungsleiterin, 2015 stieg sie zu ihrem aktuellen Posten auf.

Der 60-jährige Andreas Bönte verantwortet seit Mai 2005 die strategische Programmplanung sowie die Weiterentwicklung von Programmschema und Programmqualität im BR-Fernsehen. Seit 2016 ist er auch für die Programmplanung und -promotion von ARD-alpha sowie für die 3sat-Koordinierung zuständig. Außerdem  verantwortet er die Enwicklung von TV-Formaten. Bönte ist auch stellvertretender Fernsehdirektor. Sein neuer, vom Rundfunkrat abgenickter Vertrag läuft nun bis zum 30. April 2025.

Andreas Bönte studierte Politische Wissenschaft, Soziologie und Kommunikation/Zeitungswissenschaft an der LMU München und arbeitet seit 1985 für den BR. Bis zu seiner Berufung als Programmbereichsleiter verantwortete er die Abteilung Innenpolitik und Zeitgeschehen sowie die Redaktion von "report München". Im BR Fernsehen tritt er auch vor die Kamera - unter anderem als Moderator der Gesprächssendung "nacht:sicht". Seit 2005 ist er auch Honorar-Professor für Fernseh-Journalismus an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Würzburg-Schweinfurt.

Hintergrund: BR-Intendant Ulrich Wilhlem, der aktuell auch ARD-Vorsitzender ist und dessen zweite Amtszeit an der Spitze des BR Ende Januar 2021 endet, lässt die Anstalt derzeit tiefgreifend umbauen. Ziel ist ein komplett integriertes crossmediales Arbeiten beim BR. Fernsehdirekt des BR ist Reinhard Scolik.

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