Keine Wettbewerbsbedenken: Brüssel gibt grünes Licht für KKR-Springer-Deal

14.11.2019
 

Der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts hat eine weitere Hürde für den Einstieg beim Medienkonzern Axel Springer genommen. Die EU-Kommission hat den Deal geprüft und genehmigt.

Es gebe keine Wettbewerbsbedenken, weil die Übernahme nur geringe Auswirkungen auf den Markt haben werde, erklärte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Das Vorhaben sei im vereinfachten Verfahren der Fusionskontrolle geprüft worden.

Chefredakteur Markus Wiegand hatte sich zuletzt in seiner kress pro-Kolumne mit der Frage beschäftigt: Für wen lohnt sich der Springer-KKR-Deal? Wiegands Antwort: "Das ist noch nicht klar. Ein Blick in die Angebotsunterlagen zeigt aber, dass der Vorstand wohl auf jeden Fall zu den Nutznießern zählen würde. Darin hält Investor KKR fest: 'Die Bieterin würde es begrüßen, wenn nach Vollzug des Angebots ein neues Management-Beteiligungsprogramm auf Ebene von Axel Springer eingerichtet würde.' Der Vorstand um Mathias Döpfner kann also mit einem neuen millionenschweren Aktienoptionsprogramm rechnen."

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