Neuer Redaktionsleiter: Übermedien holt Jürn Kruse von der taz

23.12.2019
 

Jürn Kruse wechselt von der taz zu Übermedien. Als Redaktionsleiter wird er von Februar 2020 an nicht nur selbst über Medien berichten und das wachsende Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen. Was die Gründer Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz vorhaben.

Jürn Kruse soll bei Übermedien auch daran mitarbeiten, das Medienmagazin weiterzuentwickeln. 

"Für uns ist das ein großer Schritt, damit Übermedien weiter wächst und gedeiht", sagen die Gründer Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz. "Es soll noch schöner, größer, vielfältiger und professioneller werden." 

Kruse selbst sagt: "Ich glaube, dass gute Medienkritik wichtiger denn je ist und Übermedien mit seiner Unabhängigkeit und der großen Unterstützung durch seine Leserinnen und Leser genau der richtige Ort dafür." 

Zur Person: Jürn Kruse, 34, hat in Leipzig Journalistik und Politikwissenschaft studiert und  wurde zwischen 2010 bis 2012 an der Axel-Springer-Akademie ausgebildet.  Seit 2012 war er Redakteur bei der "taz" in Berlin, von 2014 bis 2019 Ressortleiter des Medien- und Gesellschaftsressorts taz2. Dieses Jahr hat er in dem Team gearbeitet, das zentrale Zukunftsprojekte der "taz" verantwortet, und sich um die Entwicklung des Community-Managements gekümmert.

Hintergrund: Das Medienmagazin Übermedien gibt es seit 2016. Finanziert wird es von rund 4.000 Abonnenten. Übermedien war für den Grimme-Online-Award nominiert und ist Träger des Bert-Donnepp-Preises für Medienpublizistik.

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