Steffen Klusmann zum Start des neuen digitalen Spiegel: Eine Zäsur im besten Sinne

08.01.2020
 

Der digitale "Spiegel" ist an diesem Mittwoch mit neuer Optik und frischen Inhalten gestartet. Die gemeinsame Redaktion ist vereint unter dem Dach der Marke "Der Spiegel". Was sich die Verantwortlichen Steffen Klusmann, Barbara Hans und Stefan Ottlitz erhoffen.

Ab sofort erscheint der digitale Spiegel im Web, in seinen Apps und auf allen anderen digitalen Plattformen mit einem vollständig erneuerten Auftritt - und heißt, wie das gedruckte Nachrichten-Magazin, Der Spiegel. Die gemeinsame Spiegel-Redaktion will ihren Leserinnen und Leser jetzt noch mehr Einordnung, Exklusivität und multimediale Erzählformate bieten.

"Der digitale Spiegel ist für uns eine Zäsur im besten Sinne. Die neue Plattform hilft uns dabei, unsere publizistische Schlagkraft zu stärken", sagt Spiegel-Chefredakteur Steffen Klusmann. "Das neue Design ist reduzierter und übersichtlicher, Themenschwerpunkte gliedern unsere Berichterstattung und bieten mehr Kontext. Das neue Layout bietet uns die Möglichkeit, unseren publizistischen Ansprüchen visuell Ausdruck zu verleihen", fügt Barbara Hans, Chefredakteurin des Spiegel, hinzu.

Stefan Ottlitz, Leiter Produktentwicklung der Spiegel-Gruppe, will mit dem digitalen Spiegel die Marke im digitalen Raum neu erfinden: "Wir wollen für unsere Nutzerinnen und Nutzer immer und überall als eine Marke erkennbar sein - mit einem einheitlichen Wertversprechen." Die neue Plattform verbinde das werbefinanzierte Reichweitenmodell nahtlos mit dem Bezahlangebot Spiegel+ auf einer runderneuerten, gemeinsamen Plattform. Es  bietet weitere Wachstumspotentiale, weil die neue Architektur auf alle Spiegel-Marken übertragbar sei, so Ottlitz.

Was ist alles neu?

  • Das neue Layout und Design betonen den Magazincharakter der Marke.

  • Mit dem frischen Ressort Leben will sich der digitale Spiegel der Lebenswirklichkeit der Leserinnen und Leser widmen. Die Texte aus der Heftreihe Spiegel Wissen fließen in das Angebot mit ein ebenso wie der Podcast "Smarter leben".

  • Bewegtbild bekommt einen höheren Stellenwert: Sukzessive sollen neue Erklär- und Reportageformate sowie Livestreams eingeführt werden. Zudem will die Redaktion Audio weiter ausbauen.

  • Das neue Forum soll Leserinnen und Lesern bessere Funktionen für mehr Interaktion und zur Kommentierung der Berichterstattung bieten.

  • "Dein Spiegel" wird erstmals fester Bestandteil des Digitalangebots und hat einen eigenen geschützten Bereich.
  • Wer sich über das "Spiegel-Konto" registriert, erhält Artikelempfehlungen auf Basis seines Nutzungsverhaltens.

Der Launch des neuen digitalen Spiegel wird von einer Dachmarkenkampagne begleitet, die ab diesem Mittwoch sowohl digital als auch klassisch ausgespielt wird. Mit dem Claim "Wir halten dieser Welt den Spiegel vor" (siehe Bildergalerie) will sich der Spiegel als starke unabhängige Stimme positionieren, die Orientierung bietet. Die Kampagne wurde von Serviceplan Campaign Hamburg konzipiert.

Hintergrund: Das neue Layout hat der Spiegel gemeinsam mit der Agentur Make Studio entwickelt. Es dient als Basis für das künftige digitale Design aller Marken der Gruppe.

Tipp: kress hat Spiegel-Chefredakteur Steffen Klusmann als Chefredakteur des Jahres 2019 ausgzeichnet. Wie Klusmann sein erstes Jahr beim Spiegel überlebte, lesen Sie im aktuellen kress pro (124 Seiten). Sie können das Heft in unserem Shop bestellen.

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