Zu viel Stress gehört nicht dazu: Die häufigsten Kündigungsgründe von PR-Profis

15.01.2020
 

Was sind die häufigsten Kündigungsgründe von Kommunikationsprofis. Die dpa-Tochter news aktuell hat gemeinsam mit Faktenkontor bei deutschen Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt.

Konkret wurde nachgefragt, was die drei wahrscheinlichsten Kündigungsgründe sind. Über 500 Kommunikatoren
haben an der Umfrage (Online-Befragung im Februar/März 2019) teilgenommen.

Das Ergebnis: Ein knappes Drittel der Befragten würdeden aktuellen Job beenden, wenn es ein besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers gäbe (31 Prozent). Jeder Vierte gibt an, aufgrund eines unzureichenden Gehalts und langweiliger Tätigkeiten zu kündigen (jeweils 25 Prozent). Auch ein schlechter Chef ist Anlass zum Gehen: Jeder Fünfte würde aufgrund von mangelnder Führungskompetenz seines Vorgesetzten kündigen (22 Prozent), jeder Sechste wiederum wegen schlechter Karriereperspektiven (17 Prozent).

Überstunden und Stress führen hingegen seltener zur Kündigung. So geben nur acht Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund von zu viel Druck die Reißleine ziehen würden, nur magere fünf Prozent nennen Überstunden als wahrscheinlichsten Kündigungsgrund.

Gründe, warum PR-Profis kündigen:

1. Besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers: 31%
2. Zu geringes Gehalt: 25%
3. Unbefriedigende Arbeit: 25%
4. Mangelnde Führungskompetenz des Vorgesetzten: 22%
5. Schlechte Karriereperspektiven: 17%
6. Fehlende Work-Life-Balance: 16%
7. Konservative Arbeitskultur: 15%
8. Zu wenig Herausforderungen im Job: 13%
9. Schlechte Stimmung im Team: 13%
10. Persönliche Probleme mit dem Vorgesetzten: 12%


11. Cholerischer Chef: 10%
12. Zu viel Stress: 9%
13. Zu viel Druck: 8%
14. Zu wenig Fortbildung: 7%
15. Fehlende Famlienfreundlichkeit: 6%
16. Zu viele Überstunden: 5%
17. Persönliche Konflikte mit Kollegen: 3%
18. Zu wenig Urlaub: 3%

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