Generationswechsel beim Presserat: Portack löst Tillmanns an der Spitze ab

23.01.2020
 

Am 1. Februar 2020 wechselt die Geschäftsführung beim Deutschen Presserat. Nach 28 Jahren geht Lutz Tillmanns in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Roman Portack. Mehr über die neue Führungskraft.

In die Amtszeit von Lutz Tillmanns (63) fallen die Einführung der Selbstregulierung im redaktionellen Datenschutz, die Erweiterung der Zuständigkeit auf Onlinemedien und der Umzug des Presserats von Bonn nach Berlin. Besondere Anliegen für Tillmanns waren die Verteidigung der Pressefreiheit und das Eintreten für einen ethisch fundierten Journalismus. 

Tillmanns wird abgelöst von Roman Portack (38), der bislang als Rechtsanwalt in einer auf das Medienrecht spezialisierten Berliner Kanzlei arbeitete. Davor war Roman Portack mehrere Jahre als Referent beim Presserat tätig.  

"Lutz Tillmanns hat sich konsequent für die Medienethik eingesetzt und in seiner langjährigen Tätigkeit die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse maßgeblich geprägt. Wir, die Mitglieder des Plenums sowie die Trägerorganisationen, danken ihm sehr für seinen engagierten Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft", sagt Dirk Platte, Vorsitzender des Trägervereins des Deutschen Presserats. Mit Roman Portack habe man einen versierten Fachmann als neuen Geschäftsführer gewonnen, der das Bewusstsein für Presseethik in der Branche und in der öffentlichen Diskussion voranbringen werde, so Platte weiter. 

Roman Portack sagt zu seiner neuen Führungsaufgabe: "Die Arbeit des Presserats ist in der digitalisierten Welt von ungebrochener Bedeutung. Der ethische Anspruch des Pressekodex zeichnet journalistische Qualitätsprodukte aus. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen, die für den Schutz der Pressefreiheit und die Verantwortung der Presse eintreten."

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