Digital-Chefredakteur Carsten Knop wird FAZ-Herausgeber

28.01.2020
 

Carsten Knop tritt in das Herausgebergremium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Er ist bislang Chefredakteur Digitale Produkte. Als FAZ-Herausgeber soll Knop auch die digitalen Aktivitäten des Hauses steuern. Für wen er nachrückt.

Carsten Knop ist ab 1. April Teil des Herausgebergremium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er übernimmt dort die Aufgaben von Werner D'Inka, der am 31. März in den Ruhestand geht. D'Inka war seit 2005 zuständiger Herausgeber für die Rhein-Main-Zeitung.

Knop, bislang Chefredakteur Digitale Produkte, wird im Herausgebergremium, dem schon Gerald Braunberger, Jürgen Kaube und Berthold Kohler angehören, auch die digitalen Aktivitäten des Hauses steuern. Die Herausgeber bestimmen die politische, wirtschaftspolitische und kulturelle Linie aller journalistischen Publikationen, die im Verlagshaus Frankfurter Allgemeine Zeitung erscheinen.

Mit der Berufung Knops ins Herausgebergremium will die FAZ "die strategisch große Bedeutung, die sowohl die digitale Transformation als auch die Präsenz in der Rhein-Main-Region für die Zeitung haben" unterstreichen. Der Posten des Chefredakteurs Digitale Produkte entfällt.

Zur Person: Carsten Knop absolvierte von 1993 an sein Volontariat bei der F.A.Z., 1996 trat er in die Wirtschaftsredaktion ein. Von 1999 bis 2003 berichtete er als Wirtschaftskorrespondent aus Amerika und verfolgte das Geschehen im Silicon Valley. Nach der Rückkehr in die Frankfurter Zentrale verantwortete er die Unternehmens- und drei Jahre lang bis Ende 2017 auch die Wirtschaftsberichterstattung. Seit Anfang 2018 ist er Chefredakteur Digitale Produkte.

Andreas Barner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der FAZ würdigt Werner D'Inka: Er habe die FAZ mit großem Engagement, Klugheit und Geschick über viele Jahre mitgestaltet. "Für die hohe Qualität seiner eigenen Beiträge und die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit möchte ich mich im Namen des gesamten Aufsichtsrates herzlich bedanken", so Barner. 

Werner D'Inka kam 1980 zur FAZ. Bis 1986 war er im Ressort "Tele-FAZ" tätig, an der ersten Nachrichtensendung im deutschen Privatfernsehen arbeitete er 1984 als Redakteur mit. Nach dem Wechsel zur gedruckten Zeitung wurde er 1991 deren Chef vom Dienst; am 1. März 2005 Berufung in das Herausgebergremium.

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