Wie kuratierte Newsletter gelingen

30.01.2020
 

Fünf Tipps aus der Praxis der dfv Mediengruppe. Zum Case im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte in Medien.

Die "Fleischwirtschaft" der dfv Mediengruppe startete im vergangenen Jahr einen täglichen Newsletter und verfünffachte so die digitalen Werbeeinnahmen. Das Besondere: Die Vorauswahl des kuratierten Dienstes erledigt eine Software mit dem Namen Scope (Video).  

Fünf Tipps aus der Praxis der dfv Mediengruppe:

1. Ausreichender Vorlauf: Verlagsleiter Christian Schnücke rät, sich bei der Umsetzung genügend Zeit zu nehmen. "Das Thema muss gelernt werden", sagt er und spricht damit sowohl die Nutzer- wie die Vermarktungsseite an.

2. Verschlagwortung von Inhalten: Sabrina Meyer, Volontärin der Redaktion: "Wichtig ist die gute Absprache im Team und die Verschlagwortung der Kategorien im Newsletter. Jede der vom System vorgeschlagenen Meldungen muss vollumfänglich angeschaut, gelesen und in den Kontext eingeordnet werden."

3. Selektion der Meldungen: Die wichtigsten Fragen an die Inhalte sind: Ist die Meldung interessant? Ist die Quelle glaubwürdig? Enthält die Meldung Werbung?

4. Verknappung als Prinzip: Chefredakteur Gerd Abeln legt Wert auf die Kürze des Newsletters. Die Struktur müsse zudem einheitlich und übersichtlich sein, im Fall der "Fleischwirtschaft international" ist die einzelne Meldung in drei Titelelemente gegliedert: eine kurze Rubrik-Zeile, ein einzeiliger Titel und eine maximal zweizeilige Unterzeile.

5. Richtige Frequenz wählen: Grundsätzlich empfiehlt sich, mit seinen Newsletter-Abonnenten sorgsam umzugehen, betont Manuela Töpfer, Referentin Unternehmenskommunikation. Überstrapazierte Abonnenten reagieren nicht selten mit Abmeldung.

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